Rasche (FDP) zu Bundesjugendspielen: Schule und Leistungsprinzip gehören untrennbar zusammen

Nach einem Beschluss der Kultusministerkonferenz sollen die Bundesjugendspiele wieder in der klassischen Wettkampfform stattfinden können. Die FDP-Landtagsfraktion NRW begrüßt diesen Schritt und fordert eine konsequente Rückkehr zum Leistungsprinzip.

Christof Rasche

Christof Rasche

Christof Rasche, sportpolitischer Sprecher der FDP-Landtagsfraktion NRW, sagte dem Kölner Stadt-Anzeiger:

„Schule und das Leistungsprinzip gehören untrennbar zusammen. Das gilt ganz besonders für die Bundesjugendspiele. Kinder haben Lust auf Wettkampf – wer ist schneller, wer hat seine Hausaufgaben zuerst fertig? Wir sollten aufhören, Wettkämpfe zu verhindern. Stattdessen sollten wir sie fördern. Sich Ziele zu setzen, Leistungen zu messen, Grenzen zu erreichen und mit Niederlagen umzugehen, das ist wichtig für junge Menschen. Zudem sollte in den Ehren- und Siegerurkunden wieder die erreichte Punktzahl zu lesen sein.

Die Koalition in Nordrhein-Westfalen muss jetzt schnell entscheiden, ob und wie sie diese Option nutzen will. Wir Freie Demokraten fordern eine konsequente Rückkehr zum Leistungsprinzip und keine halbherzigen Lösungen.

Diesen Weg wünsche ich mir übrigens auch im Fußball. In allen Altersklassen sollten die Tore gezählt werden dürfen.“

Medienbericht