Vernissage im Landtag: „MUT als STÄRKE für die innere und äußere FREIHEIT"
Am 5. Mai 2026 lud die FDP-Landtagsfraktion NRW zur Vernissage „MUT als STÄRKE für die innere und äußere FREIHEIT" nach Düsseldorf ein. In der Ausstellung sind Werke der Künstlerin Elena Büchel zu sehen, die in drei Themenfelder gegliedert ist: Chaos und Kampf, Energie und Mut sowie Ruhe, innere Ordnung und Frieden.
Vernissage im Landtag: „MUT als STÄRKE für die innere und äußere FREIHEIT"
Die Affinität zur Kunst wurde der aus der Ukraine stammenden Künstlerin förmlich in die Wiege gelegt. Ihr Vater war selbst ein begnadeter Künstler und Grafiker, der mit den autoritären Machtstrukturen in der damaligen Sowjetrepublik zu kämpfen hatte und zwischenzeitlich sogar verhaftet wurde. Diese Erfahrung hat Elena Büchel tief geprägt, allen voran ihr Verständnis von Freiheit und Mut.
Reinhard Lättgen, Vorsitzender des Kunstvereins Rhein-Sieg, stellte ihre künstlerische Arbeit vor und beschrieb die ausgestellten Werke als „Erscheinungsbilder des Inneren", die Vorstellungskraft des Menschen anregen sollen.
Nadiia Khmeliuk vom Verein Blau-Gelbes Kreuz Köln skizzierte in einem bewegenden Impulsvortrag den Kriegsalltag ukrainischer Frauen und appellierte an das Publikum, die Ukraine im Kampf um die gemeinsame Freiheit weiter zu unterstützen.
Yvonne Gebauer, kulturpolitische Sprecherin der FDP-Landtagsfraktion, erinnerte in ihrem Beitrag daran, dass mutige Frauen wie Hildegard Hamm-Brücher, Lieselotte Funcke und Sabine Leutheusser-Schnarrenberger eng mit der Geschichte der Freien Demokraten verbunden sind. Dass sie es einige Jahrzehnte früher noch deutlich schwerer gehabt hätten, in der Politik Fuß zu fassen, veranschaulichte sie mit dem Verweis auf den Dokumentarfilm Die Unbeugsamen (Teil 1) von Torsten Körner. Dieser zeigt eindrücklich, dass weibliche Abgeordnete in der Zeit der jungen Bonner Republik gegen erhebliche Vorurteile ihrer männlichen Kollegen ankämpfen mussten – und dafür Mut brauchten.
Wer sich die Ausstellung im Landtag ansehen möchte, hat dazu noch bis zum 30. Juni 2026 Gelegenheit. Hierfür genügt eine E-Mail an fdp-fraktion@landtag.nrw.de.