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Ralf Witzel

FDP kritisiert NRW-Grundsteuer Intransparentes Bürokratiemonster, belastet Wohneigentümer und Mieter überproportional

Zur aktuellen Grundsteuersituation und -entwicklung in NRW kommentiert Ralf Witzel, stellv. Vorsitzender und finanzpolitischer Sprecher der FDP-Landtagsfraktion NRW: „Immer mehr Kommunen bestätigen nun, was die FDP als einzige Partei schon lange kritisiert: Das Scholz-Modell ist nicht nur ein intransparentes Bürokratiemonster, sondern belastet auch Wohneigentümer und Mieter überproportional. Das ist die seit Jahren bekannte, automatische Konsequenz einer wertbasierten Grundsteuerberechnung, da eine Lagerhalle grundsätzlich eine schlechtere Lage und Bausubstanz hat als ein Einfamilienhaus.

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Wir bleiben davon überzeugt: Die Nebenkosten des Wohnens dürfen als „zweite Miete“ nicht explodieren. CDU, SPD und Grüne lehnen in Nordrhein-Westfalen seit Jahren notwendige Modifikationen am neuen Grundsteuermodell ab. Der FDP-Vorschlag eines bürokratiearmen, flächenbasierten Grundsteuermodells wurde von CDU, SPD und Grünen mehrfach schroff zurückgewiesen. Sie sind verantwortlich für das heutige Desaster und dürfen jetzt nicht Unfallflucht begehen.

Die Landesregierung muss endlich dem Beispiel zahlreicher anderer Bundesländer folgen und das Scholz-Modell reformieren. Bislang zieht sich der Finanzminister aus seiner Verantwortung und verschließt die Augen vor den Folgen seines Grundsteuermodells. Klar ist für uns, dass die Grundsteuerreform insgesamt keine Mehrbelastungen nach sich ziehen darf. Deshalb fordern wir Schwarz-GrünBezeichnung für die seit 2022 von CDU und Bündnis 90/Die Grünen getragene Landesregierung in Nordrhein-Westfalen.Zum Glossareintrag nun dazu auf, mit der Anpassung der Steuermesszahlen zumindest die steuerliche Benachteiligung von Wohngrundstücken zu verhindern.“

Ralf Witzel Social Media
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Mehr zum Schwerpunkt: Minus fetter Staat

Dieser Inhalt ist Teil unseres Schwerpunkts „Minus fetter Staat“. Der Schwerpunkt bündelt alle politischen Themen, die Bürokratie abbauen, Steuern senken, Verwaltung modernisieren und Kommunen finanziell handlungsfähig machen.

„Minus fetter Staat“ ist einer von fünf Schwerpunkten, mit denen die FDP-Fraktion NRW das Comeback des Landes gestalten will.

Schwerpunkt

Minus fetter Staat

Ein Staat muss stark sein, wo er gebraucht wird – und schlank bleiben, wo er Freiheit, Fortschritt und Möglichkeiten von Menschen, Unternehmen und Kommunen blockiert.

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