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Ralf Witzel

Über 100.000 Verfahren Konflikt zwischen Land und Beamten hat traurigen Höhepunkt erreicht

Jeder dritte NRW-Beamte hat 2025 Widerspruch gegen seine Besoldung eingelegt. Grund dafür ist die misslungene Besoldungsreform der Schwarz-GrünBezeichnung für die seit 2022 von CDU und Bündnis 90/Die Grünen getragene Landesregierung in Nordrhein-Westfalen.Zum Glossareintrag.

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Die Zahlen gehen aus der Antwort der Landesregierung auf eine Kleine AnfrageSchriftliches Auskunftsverlangen eines einzelnen Mitglieds des Landtags an die Landesregierung. Es darf sich nur auf einen bestimmten Sachverhalt beziehen und höchstens fünf Unterfragen enthalten.Zum Glossareintrag der FDP-Landtagsfraktion NRW hervor. Demnach wurden 102.736 Widersprüche eingelegt, 1.640 Beamtinnen und Beamte verklagten sogar das Land Nordrhein-Westfalen. Ein dramatischer Anstieg, so hatte es 2024 in Besoldungsfragen lediglich neun Klagen gegeben.

Ralf Witzel, stellvertretender Vorsitzender der FDP-Landtagsfraktion NRW, sagte den Zeitungen der Funke Mediengruppe:

„Die Konflikte zwischen Land und Beamten haben einen traurigen Höhepunkt erreicht. Da Beamte nicht streiken dürfen und ohne Verlust ihrer Altersbezüge nicht aus dem Staatsdienst ausscheiden können, hat das Land von Amts wegen die Bringschuld einer angemessenen Alimentation. Die Explosion der Klagen ist der absehbare, durch die Regierung selbst verursachte Misstrauensbeweis ihrer Staatsdiener. Die rein finanziell motivierten Tricksereien der Regierung auf dem Rücken der Beamten müssen beendet werden, wenn der öffentliche Dienst nicht weiter an Attraktivität verlieren soll.“

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