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Dietmar Brockes

Pauschales Mountainbike-Verbot im Wald ist keine nachhaltige Lösung

Die Schwarz-GrünBezeichnung für die seit 2022 von CDU und Bündnis 90/Die Grünen getragene Landesregierung in Nordrhein-Westfalen.Zum Glossareintrag plant ein faktisches Verbot des Mountainbike-Fahrens im Wald. Aus Sicht der FDP-Landtagsfraktion NRW ist das kein überzeugender Weg.

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Gegenüber dem Kölner Stadt-Anzeiger sagte Dietmar Brockes, umweltpolitischer Sprecher der FDP-Landtagsfraktion NRW:

„Mountainbiken gehört längst zur Naherholung im Wald dazu. Mountainbiker sind kein Fremdkörper, den man mit Verboten aus dem Wald drängen kann. Gleichzeitig müssen wir die Sorgen der Waldeigentümer über Nutzungskonflikte und Schäden sehr ernst nehmen, denn sie tragen die Verantwortung für den Wald als Wirtschafts‑ und Naturraum.

Aber die jetzige Novellierung schießt über das Ziel hinaus. Will Schwarz‑Grün wirklich, dass künftig Polizei und Ordnungsamt im Unterholz nach illegalen Mountainbikern suchen? Solche pauschalen und schwer kontrollierbaren Verbote sind keine nachhaltige Lösung und untergraben die Akzeptanz.

Erfolgreiche Beispiele wie im Sauerland zeigen, dass es besser geht: durch Dialog, klare Besucherlenkung und legale Angebote, gemeinsam entwickelt von Mountainbike‑Community, Waldbesitzern und Kommunen. Genau diesen Weg sollten wir stärken, statt mit neuen Verboten die Probleme nur zu verlagern.“

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