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FDP-Fraktionsvize Franziska Müller-Rech

Mehr Freiheit und echte Handlungsspielräume Über 1.000 Schulleitungsstellen in NRW unbesetzt

1.167 Schulleitungsstellen sind in Nordrhein-Westfalen unbesetzt, wie aus den Antworten der Landesregierung auf mehrere Kleine AnfrageSchriftliches Auskunftsverlangen eines einzelnen Mitglieds des Landtags an die Landesregierung. Es darf sich nur auf einen bestimmten Sachverhalt beziehen und höchstens fünf Unterfragen enthalten.Zum Glossareintrag der FDP-Landtagsfraktion NRW hervorgeht. Insbesondere an Grundschulen fehlen oft Rektoren und Stellvertretungen. Zudem sind die Stellen in vielen Fällen schon länger als sechs Monate unbesetzt.

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Dazu sagte Franziska Müller-Rech, stellvertretende Vorsitzende der FDP-Landtagsfraktion NRW, gegenüber t-online:

„Schulleiterinnen und Schulleiter stemmen einen enormen Spagat zwischen pädagogischer Führung und immer mehr Verwaltungsaufgaben. Diese Last lässt sich gerade an kleineren Schulen kaum auf mehrere Schultern verteilen. Wenn Leitungsstellen monatelang unbesetzt bleiben, führt das zu Überlastung im Kollegium und zu organisatorischem Stillstand – zulasten der Bildungsqualität.

Besonders gravierend ist die Situation an den Grundschulen. Dort sind Leitungsfunktionen unattraktiv, weil Verantwortung und Arbeitsbelastung in keinem Verhältnis zur Vergütung stehen. Wer mehr arbeitet und mehr Verantwortung trägt, muss auch mehr verdienen. Deshalb muss die Konsequenz aus der zurecht vorgenommenen Einführung von A13 für alle auch eine bessere Vergütung für die Rektorinnen und Rektoren an Grundschulen sein, um diese Schlüsselpositionen endlich wieder attraktiv zu machen.

Gleichzeitig brauchen Schulleitungen mehr Freiheit und echte Handlungsspielräume. Pädagogisches Gestalten muss für sie im Mittelpunkt stehen, nicht die Bewältigung von Bürokratie. Es kann nicht sein, dass Schulleiterinnen und Schulleiter morgens Krankmeldungen am Telefon entgegennehmen, statt ihre Schule weiterzuentwickeln. Mehr Schulverwaltungsassistenzen und mehr Schulfreiheit machen den Job attraktiver und stärken den Bildungsstandort Nordrhein-Westfalen nachhaltig.“

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