Zum Inhalt springen
Angela Freimuth

Homesharing Weniger Auflagen, mehr Investitionen in Wohnungsbau

Die Schwarz-GrünBezeichnung für die seit 2022 von CDU und Bündnis 90/Die Grünen getragene Landesregierung in Nordrhein-Westfalen.Zum Glossareintrag will mit einem neuen Gesetz die Kurzzeitvermietung privater Wohnungen in Nordrhein-Westfalen weiter einschränken und verkomplizieren.

Details

Angela Freimuth, Sprecherin für Bauen und Wohnen der FDP-Landtagsfraktion NRW, sagte der Rheinischen Post:

„Die bisherige 90-Tage-Grenze wird der Lebensrealität der Menschen gerecht und reicht aus. Welchen Beitrag eine weitere Einschränkung privater Vermietung zur Entspannung des Wohnungsmarktes leisten soll, ist für mich nicht erkennbar. Eine selbst bewohnte Wohnung wird nicht zur zusätzlichen Mietwohnung, nur weil ihre gelegentliche Vermietung erschwert wird. Eine pauschale Verschärfung ohne erkennbaren Nutzen halten wir deshalb für unverhältnismäßig.

Privates Homesharing ist etwas völlig anderes als die dauerhafte gewerbliche Vermietung ganzer Wohnungen. Wer während der eigenen Abwesenheit Gäste aufnimmt, braucht keine gesonderten oder einfache Regeln statt immer neuer bürokratischer Auflagen. Entscheidend sollte sein, ob eine Wohnung weiterhin selbst bewohnt oder dem regulären Wohnungsmarkt dauerhaft entzogen wird. Einschränkungen müssen sich am konkreten Problem vor Ort orientieren, und gegen rechtswidrige Zweckentfremdung sollte gezielt vorgegangen werden, statt alle Anbieter unter Generalverdacht zu stellen.

Wir brauchen eine Politik, die Wohnraum schafft, statt private Gastgeber zum Ersatzadressaten für die ungelösten Probleme im Wohnungsbau zu machen. Der fette Staat sollte weniger Auflagen schaffen für Menschen, die ihre Wohnung gelegentlich teilen, sondern mehr Investitionen in den Wohnungsbau erleichtern.“

Medienbericht

Medienbericht

Ansprechpartnerinnen

Ansprechpartnerinnen


NRW-Update Abonnieren Sie unseren Newsletter

Bleiben Sie auf dem Laufenden: zu den Themen, Ideen und Menschen, die Nordrhein-Westfalen voranbringen. Wir informieren Sie regelmäßig über unsere Arbeit im Landtag für das Comeback Nordrhein-Westfalens.

Jetzt anmelden zum Newsletter
  • Aktuell informiert
  • Direkt aus dem Landtag

Mehr zum Schwerpunkt: Minus fetter Staat

Dieser Inhalt ist Teil unseres Schwerpunkts „Minus fetter Staat“. Der Schwerpunkt bündelt alle politischen Themen, die Bürokratie abbauen, Steuern senken, Verwaltung modernisieren und Kommunen finanziell handlungsfähig machen.

„Minus fetter Staat“ ist einer von fünf Schwerpunkten, mit denen die FDP-Fraktion NRW das Comeback des Landes gestalten will.

Schwerpunkt

Minus fetter Staat

Ein Staat muss stark sein, wo er gebraucht wird – und schlank bleiben, wo er Freiheit, Fortschritt und Möglichkeiten von Menschen, Unternehmen und Kommunen blockiert.

In die Zwischenablage kopiert.