Homesharing Weniger Auflagen, mehr Investitionen in Wohnungsbau
Die schwarz-grüne Landesregierung – Begriffserklärung anzeigen will mit einem neuen Gesetz die Kurzzeitvermietung privater Wohnungen in Nordrhein-Westfalen weiter einschränken und verkomplizieren.
Angela Freimuth, Sprecherin für Bauen und Wohnen der FDP-Landtagsfraktion NRW, sagte der Rheinischen Post:
„Die bisherige 90-Tage-Grenze wird der Lebensrealität der Menschen gerecht und reicht aus. Welchen Beitrag eine weitere Einschränkung privater Vermietung zur Entspannung des Wohnungsmarktes leisten soll, ist für mich nicht erkennbar. Eine selbst bewohnte Wohnung wird nicht zur zusätzlichen Mietwohnung, nur weil ihre gelegentliche Vermietung erschwert wird. Eine pauschale Verschärfung ohne erkennbaren Nutzen halten wir deshalb für unverhältnismäßig.
Privates Homesharing ist etwas völlig anderes als die dauerhafte gewerbliche Vermietung ganzer Wohnungen. Wer während der eigenen Abwesenheit Gäste aufnimmt, braucht keine gesonderten oder einfache Regeln statt immer neuer bürokratischer Auflagen. Entscheidend sollte sein, ob eine Wohnung weiterhin selbst bewohnt oder dem regulären Wohnungsmarkt dauerhaft entzogen wird. Einschränkungen müssen sich am konkreten Problem vor Ort orientieren, und gegen rechtswidrige Zweckentfremdung sollte gezielt vorgegangen werden, statt alle Anbieter unter Generalverdacht zu stellen.
Wir brauchen eine Politik, die Wohnraum schafft, statt private Gastgeber zum Ersatzadressaten für die ungelösten Probleme im Wohnungsbau zu machen. Der fette Staat sollte weniger Auflagen schaffen für Menschen, die ihre Wohnung gelegentlich teilen, sondern mehr Investitionen in den Wohnungsbau erleichtern.“
Medienbericht
Ansprechpartnerinnen
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Angela Freimuth
Sprecherin für Wissenschaft Sprecherin für Digitalisierung, Bauen und Wohnen -
Saskia Fröhlich
Leiterin Presse- und Medienarbeit Pressesprecherin