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Christof Rasche, FDP

Wettkampfform bei Bundesjugendspielen verbindlich stärken

In ihrer Antwort auf eine Kleine AnfrageSchriftliches Auskunftsverlangen eines einzelnen Mitglieds des Landtags an die Landesregierung. Es darf sich nur auf einen bestimmten Sachverhalt beziehen und höchstens fünf Unterfragen enthalten.Zum Glossareintrag der FDP-Landtagsfraktion NRW (Drs. 18/15036) zur bewährten Wettkampfform bei den Bundesjugendspielen bleibt die Schwarz-GrünBezeichnung für die seit 2022 von CDU und Bündnis 90/Die Grünen getragene Landesregierung in Nordrhein-Westfalen.Zum Glossareintrag vage und vermeidet ein klares Bekenntnis. Die FDP-Landtagsfraktion fordert, dass sich Leistung wieder lohnt – und die Wettkampfform verbindlich zurückkehrt.

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Dazu erklärt Christof Rasche, sportpolitischer Sprecher der FDP-Landtagsfraktion NRW:
„Wenn Stoppuhr und Maßband bei den Bundesjugendspielen verschwinden, geht ein zentraler sportlicher Wert verloren: messbare Leistung. Der Wettkampf um Zeiten und Weiten ist nicht Druck, sondern Motivation – und Voraussetzung für echte sportliche Entwicklung und die Stärkung des Leistungsprinzips in unserer Gesellschaft. Den Grundstein etwa für olympische Medaillen legen neben dem Vereinssport auch die Bundesjugendspiele. Was den Sport so besonders macht, ist die faire Chance, sich nach gleichen Regeln miteinander zu messen – das begeistert auch Kinder und Jugendliche. Die Landesregierung bleibt in ihrer Antwort auf unsere Anfrage vage, statt sich klar zur Rückkehr der Wettkampfform bei den Bundesjugendspielen in allen Altersstufen zu bekennen. Wir finden: Kinder und Jugendliche sollten früh lernen und erleben, was Einsatz, Leistung und Fairness im Wettkampf bedeuten.“

Franziska Müller-Rech, schulpolitische Sprecherin der FDP-Landtagsfraktion NRW, kritisiert:
„Statt klar für den Leistungs- und Wettkampfgedanken bei den Bundesjugendspielen einzustehen, duckt Schwarz-Grün sich weg und schiebt die Verantwortung den einzelnen Schulen zu. Damit hängt es nun vom Zufall ab, ob an der eigenen Schule Anstrengung, Leistungsvergleiche und Zielorientierung zum Lernen dazugehören oder nicht. Als Freie Demokraten wollen wir die Wettkampfform der Bundesjugendspiele nicht nur erhalten, sondern verbindlich stärken. Wer bei den Bundesjugendspielen die Stoppuhr abschafft, schafft im nächsten Schritt die Noten ab – leistungsloses Lernen funktioniert aber nicht. Schule muss wieder Mut zur Leistung haben – auch im Sport.“

Franziska Müller-Rech

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