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Schulstart ohne Chancen FDP fordert: Landesregierung muss endlich mehr für Kinder tun – Massive Abstimmungsdefizite zwischen CDU und Grünen

Bei den Schuleingangsuntersuchungen in Nordrhein-Westfalen treten immer mehr Defizite der Kinder zutage. Die Förderbedarfe der vor der Einschulung untersuchten Kinder steigen in fast allen Bereichen. Besonders erschreckend ist, dass 30 % der Kinder Sprachdefizite aufweisen. Das geht aus der Antwort der Landesregierung auf eine Kleine AnfrageSchriftliches Auskunftsverlangen eines einzelnen Mitglieds des Landtags an die Landesregierung. Es darf sich nur auf einen bestimmten Sachverhalt beziehen und höchstens fünf Unterfragen enthalten.Zum Glossareintrag der FDP-Landtagsfraktion NRW hervor.

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Mediziner schlagen Alarm, dass vor allem die Vorläuferfähigkeiten für das Lernen in der Schule mangelhaft ausgeprägt sind. Das gelte vor allem für das Verständnis von Zahlen. Kinder aus Haushalten mit niedrigem Bildungsstand zeigen die meisten Förderbedarfe. „Die Landesregierung muss endlich anpacken, um diesem Missstand entgegenzuwirken“, betonte Marcel Hafke, Parlamentarischer Geschäftsführer und familienpolitischer Sprecher der FDP-Landtagsfraktion NRW, gegenüber der Rheinischen Post. „Die Landesregierung weigert sich, die Orte der frühkindlichen Bildung zu retten. Ohne unsere wichtigen Kindertagesstätten fehlt uns jegliche Grundlage für die gezielte Sprachförderung. Immer mehr Kitas müssen schließen, weil die Mittel fehlen. Wir fordern eine ganzheitliche Sprachförderung in den Kitas, die früh ansetzt und alltagsintegriert wirkt. Kinder müssen endlich ins Zentrum des Handelns dieser Landesregierung gerückt werden. Denn die heutigen Defizite haben massive Auswirkungen auf die weitere Bildungsbiographie der Kinder. Und nicht zuletzt wird sich diese Bildungsmisere auf unsere gesamte Volkswirtschaft auswirken.“

Franziska Müller-Rech, schulpolitische Sprecherin der Fraktion, betont: „Das von Schulministerin Feller vorgesehene Screening bei der Schulanmeldung setzt viel zu spät an. Ich erkenne kein koordiniertes Abstimmen der beiden zuständigen Ministerinnen Josefine Paul und Dorothee Feller. Das ist kein gutes Zeichen für die Kinder und Jugendlichen in unserem Land und ihre Bildungschancen. Die PISA-Ergebnisse sind schon heute erschreckend. Wenn sich die Startchancen der Grundschüler nicht umgehend verbessern, sehe ich noch dramatischere PISA-Ergebnisse in der Zukunft. Die Landesregierung muss jetzt sicherstellen, dass erkannte Defizite schnell behoben werden. CDU und Grüne müssen endlich aus den Startlöchern kommen!“

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