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Yvonne Gebauer

Kita-Sozialindex folgt unserem Vorbild

Der neue Kita-Sozialindex / SchulsozialindexInstrument, das die soziale Zusammensetzung der Schülerschaft einer Schule anhand von vier Indikatoren abbildet. In NRW werden Schulen neun Belastungsstufen zugeordnet; der Index wird unter anderem zur bedarfsgerechteren Verteilung bestimmter Ressourcen genutzt.Zum Glossareintrag folgt dem Konzept des schulscharfen Sozialindex, den die damalige schwarz-gelbe Landesregierung unter Schul- und Bildungsministerin Yvonne Gebauer zum Schuljahr 2021/22 eingeführt hat. Entscheidend ist nun, dass aus der Erhebung konkrete und ausreichend finanzierte Unterstützung für die Einrichtungen folgt.

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Dazu erklärt Yvonne Gebauer, Sprecherin für Familie, Kinder und Jugend der FDP-Landtagsfraktion NRW:

„Mit dem schulscharfen Sozialindex haben wir in meiner Amtszeit als Schul- und Bildungsministerin die Blaupause geschaffen, um Ressourcen nach den tatsächlichen Herausforderungen vor Ort zu verteilen. Dass dieses Konzept jetzt auf die Kitas übertragen wird, ist gut. Wer kluge Kinder will, muss für faire Startchancen sorgen – und die beginnen lange vor der Einschulung. Deshalb begrüßen wir den Kita-Sozialindex.

Ein Index allein verbessert aber noch keine Bildungschancen. Mehr als 1.300 Kitas weist er einen hohen Unterstützungsbedarf zu. Ab August 2027 sollen jedoch nur bis zu 150 Chancen-Kitas zusätzliche Mittel erhalten. Das sind weniger, als allein in der höchsten Indexstufe liegen. Und selbst diese neun Millionen Euro sind kein zusätzliches Geld, sondern werden aus bestehenden KiBizAbkürzung für Kinderbildungsgesetz. Es regelt die Kindertagesbetreuung in Nordrhein-Westfalen; die reformierte Fassung gilt seit dem 1. August 2026. Die FDP-Landtagsfraktion kritisiert die Reform und fordert unter anderem verlässliche Finanzierung, Qualitäts- und Stabilitätskomponenten, eine Fachkräfte- und Sprachoffensive sowie digitale Entlastung.Zum Glossareintrag-Mitteln umgeschichtet. Mit dem Schulsozialindex haben wir zusätzliche Stellen für sozialpädagogische Fachkräfte auf den Weg gebracht. Diesen Schritt bleibt Schwarz-GrünBezeichnung für die seit 2022 von CDU und Bündnis 90/Die Grünen getragene Landesregierung in Nordrhein-Westfalen.Zum Glossareintrag schuldig.

Hinzu kommt: Chancen-Kita soll nur werden können, wer bereits PlusKita und Familienzentrum ist. Viele Einrichtungen drohen damit durchs Raster zu fallen. Die Landesregierung muss darlegen, wie sie alle Einrichtungen mit hohem Unterstützungsbedarf erreichen will. Kita-Sozialarbeit ist eine sinnvolle Ergänzung. Sie ersetzt aber weder eine verlässliche Grundfinanzierung noch genügend Fachkräfte oder eine wirksame Sprachförderung.“

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Das Thema „Kita und frühkindliche Bildung“ ist Teil unseres Schwerpunkts „Kluge Kinder“. Der Schwerpunkt bündelt alle politischen Themen, die bessere Bildung, faire Aufstiegschancen und starke Bildungswege ermöglichen.

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