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Christof Rasche

Mehr Badeunfälle in NRW FDP fordert umfassende Maßnahmen

Angesichts der besorgniserregenden Zunahme von Badetoten in Nordrhein-Westfalen fordert die FDP-Landtagsfraktion rasches Handeln von der Landesregierung. Christof Rasche, sportpolitischer Sprecher der Fraktion, betont die Notwendigkeit verstärkter Schwimmausbildung und besserer Sicherheitsvorkehrungen an den Gewässern des Landes. Ziel ist es, durch gezielte Maßnahmen und umfassende Aufklärung die Sicherheit für alle Bürgerinnen und Bürger zu erhöhen. Rasche im Wortlaut:

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„Der Anstieg der Badetoten in Nordrhein-Westfalen ist traurig und alarmierend zugleich. Hier muss sofort gegengesteuert werden. Es ist unsere gemeinsame Verantwortung, die Sicherheit an unseren Gewässern zu erhöhen und tragische Unfälle zu verhindern. Wir fordern die Landesregierung daher auf, umfassende Maßnahmen zu ergreifen, um die Schwimmausbildung zu stärken und die Sicherheitsvorkehrungen an Badeplätzen zu verbessern. Wir müssen sicherstellen, dass jedes Kind bereits in der Grundschule schwimmen lernt.

Daher brauchen wir verbindliche Schwimmunterrichtsstunden und eine verstärkte Förderung von Schwimmkursen für alle Altersgruppen. Nur so können wir den Trend zu immer mehr Nichtschwimmern und schlechten Schwimmern stoppen. In diesem Sinne muss auch das erfolgreiche Investitionsprogramm ´Moderne Sportstätten´ dringend wieder aufgelegt werden – mit diesem könnten die Kommunen Sportstätten errichten, insbesondere Lehrschwimmbecken. Denn die Infrastruktur reicht derzeit nicht aus. Ministerpräsident Wüst hat in seiner RegierungserklärungGrundsätzliche politische Erklärung der Landesregierung im Plenum, etwa zu ihrem Programm oder zu einem wichtigen aktuellen Thema. Im Anschluss kann der Landtag darüber beraten.Zum Glossareintrag versprochen, dass im Jahr 2026 jeder Viertklässler schwimmen kann. Wir nehmen Wüst beim Wort!

Darüber hinaus ist es unerlässlich, an gefährlichen Badestellen besser zu informieren und auszurüsten. Deutliche Warnhinweise, mehr Rettungsringe und eine erhöhte Präsenz von Rettungsschwimmern sind hier entscheidend. Auch mobile Wasserrettungsteams, die flexibel an verschiedenen Orten eingesetzt werden können, müssen eingerichtet werden. Eine breite Aufklärungskampagne über die Gefahren des Badens in offenen Gewässern und die Wichtigkeit des Tragens von Schwimmwesten bei Wassersportarten ist ebenfalls notwendig. Nur durch eine umfassende Sensibilisierung können wir das Bewusstsein für sicheres Verhalten am und im Wasser stärken.

Wichtig ist zudem eine systematische Erfassung und Analyse der Badeunfälle, um gezielte Maßnahmen entwickeln zu können. Wir Freie Demokraten stehen bereit, die notwendigen Schritte zu unterstützen und gemeinsam mit der Landesregierung und der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft alles zu tun, um die Zahl der Badetoten in Nordrhein-Westfalen zu reduzieren. Die Sicherheit unserer Bürgerinnen und Bürger muss oberste Priorität haben!"

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