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Dirk Wedel

„Schattenhaushalte“ verhindern FDP für mehr Transparenz im Landeshaushalt

Die Ministerien des Landes verfügen über sogenannte „Selbstbewirtschaftungsmittel“. Anfang 2023 standen der NRW-Landesregierung rund 8,5 Milliarden Euro dieser Mittel zur Verfügung. In der Relation entsprach das fast zehn Prozent des NRW-LandeshaushaltGesetzlich beschlossener Finanzplan des Landes für ein Haushaltsjahr. Er legt die erwarteten Einnahmen, die zulässigen Ausgaben und die Kreditermächtigungen fest; über das Haushaltsgesetz entscheidet der Landtag.Zum Glossareintrag, über deren Verwendung durch die Ministerien das Parlament nichts mehr mitbekommt. Dirk Wedel, Sprecher für Haushaltskontrolle der FDP-Landtagsfraktion NRW, kritisiert die im Hinblick auf das Budget- und Kontrollrecht des Landtags problematische Praxis: „Diese Mittel, die in den Landesministerien quasi auf der hohen Kante liegen, sind weitgehend intransparent. Als Abgeordnete haben wir derzeit keinen Überblick darüber, wie sich die Bestände an Selbstbewirtschaftungsmitteln entwickeln und wie sie genutzt werden. Wir wollen diese Art von Schattenhaushaltsmitteln ausleuchten. Wir fordern von Schwarz-GrünBezeichnung für die seit 2022 von CDU und Bündnis 90/Die Grünen getragene Landesregierung in Nordrhein-Westfalen.Zum Glossareintrag mehr Transparenz in der Haushaltsführung!“

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Die Freien Demokraten im Landtag NRW bringen deshalb einen Gesetzesentwurf in das PlenumVollversammlung aller Mitglieder des Landtags. Im Plenum werden Gesetzentwürfe und andere Beratungsgegenstände öffentlich beraten und Beschlüsse gefasst.Zum Glossareintrag ein, um die Landeshaushaltsordnung zu ändern: „Unser GesetzentwurfAusformulierter Vorschlag für ein neues Gesetz oder die Änderung eines bestehenden Gesetzes. Gesetzentwürfe aus der Mitte des Landtags müssen von mindestens sieben Abgeordneten unterzeichnet sein und werden grundsätzlich in zwei, in bestimmten Fällen in drei Lesungen beraten.Zum Glossareintrag sieht vor, dass die schwarz-grüne Landesregierung ihrem Haushaltsplan zukünftig eine Übersicht über die Bestände der Selbstbewirtschaftungsmittel beifügt. So kann das Parlament die Budgetbestände nachvollziehen und wird in die Lage versetzt, seine Kontrollfunktion in den Haushaltsberatungen gegenüber der Landesregierung vollständig wahrzunehmen“, so Wedel. Mit ihrem Gesetzesentwurf zielen die Freien Demokraten auch darauf ab, eine Forderung des LandesrechnungshofUnabhängige Finanzkontrolle des Landes. Der Landesrechnungshof prüft die Rechnung sowie die Ordnungsmäßigkeit und Wirtschaftlichkeit der gesamten Haushalts- und Wirtschaftsführung des Landes, berät und berichtet.Zum Glossareintrag umzusetzen, der die Praxis der Selbstbewirtschaftungsmittel in der Vergangenheit ebenfalls moniert hatte.

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