Jetzt und in ganz NRW Kluge Kinder brauchen kluge KI
Nordrhein-Westfalen hinkt beim Einsatz von KI an Schulen deutlich hinterher – das hat die Expertenanhörung im Ausschuss – Begriffserklärung anzeigen für Schule und Bildung am heutigen Mittwoch unterstrichen. Die FDP-Landtagsfraktion NRW setzt sich mit dem Antrag – Begriffserklärung anzeigen „Von der Kreide zur KI – ein Aktionsplan für alle nordrhein-westfälischen Schulen“ (Drs. 18/16207) dafür ein, dass Kinder in Nordrhein-Westfalen den Anschluss nicht verpassen.
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Dazu erklärt Franziska Müller-Rech, stellvertretende Vorsitzende der FDP-Landtagsfraktion NRW:
„Die Expertenanhörung heute zeigte deutlich: Nordrhein-Westfalen darf beim Einsatz von Künstlicher Intelligenz in Schulen nicht länger im Pilotmodus verharren. Sachverständige aus Wissenschaft, Wirtschaft und Schulpraxis bestätigen, dass KI längst Teil des Alltags junger Menschen ist und enormes Potenzial auch für die Schulverwaltung bietet. Trotzdem fehlen in NRW noch immer ein flächendeckender Zugang, klare Standards und eine pädagogisch fundierte Strategie dazu.
Dabei reicht ein KI-Tool für Lehrkräfte allein nicht aus. Wenn Schülerinnen und Schüler ausgeschlossen bleiben, fördert das bloß unkontrollierte Schattennutzung. Deshalb braucht es jetzt den sofortigen Doppel-Rollout mit gleichzeitiger Ausstattung für Lernende und Lehrende. Ein einheitliches und kostenloses Werkzeug wie ‚Telli‘ ist gut und sinnvoll, wenn es lebt und ständig weiterentwickelt wird. Die Anhörung – Begriffserklärung anzeigen hat jedoch auch gezeigt: Die digitale Bildungswirtschaft darf bei dem Wunsch nach einheitlichen Standards nicht ausgeschaltet werden durch staatliche, innovationshemmende Steuerung eigener Systeme.
Kluge Kinder brauchen kluge Werkzeuge – und Lehrende, die sie verantwortungsvoll an deren Einsatz heranführen und sie selbst sicher nutzen. Entscheidend ist nicht Technik um der Technik willen, sondern eine didaktisch abgesicherte Einführung. Verbindliche Fortbildungen, klare Governance, Open-Source-Standards und eine leistungsfähige Infrastruktur sind die Voraussetzung dafür, dass KI Lehrkräfte entlastet und Lernprozesse wirklich unterstützt. Nordrhein-Westfalen darf den Anschluss jetzt nicht verpassen.“
Ansprechpartner
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Franziska Müller-Rech
Stellvertretende Fraktionsvorsitzende Sprecherin für Schule und Bildung Sprecherin in der Enquetekommission IV „Künstliche Intelligenz“ -
Saskia Fröhlich
Leiterin Presse- und Medienarbeit Pressesprecherin -
Nils Natho
Referent für Presse und Medien Pressesprecher