Zum Inhalt springen
Henning Höne

NRW-Landesregierung muss klare Regeln zur Haushaltsdisziplin aufstellen Kommunale Altschulden: FDP-Chef Höne fordert mehr Mut und kommunale Schuldenbremse

Zur Debatte über die kommunale Altschuldenlösung im Zuge des Bundeshaushaltsentwurfs 2025 sagt Henning Höne, Vorsitzender der FDP-Landtagsfraktion NRW:

Details

Details

„NRW muss mutig vorangehen! Der permanente Fingerzeig von Ministerpräsident Hendrik Wüst nach Berlin lenkt nur von den eigenen Versäumnissen ab. Das hilft unseren überschuldeten Kommunen nicht weiter. Es ist höchste Zeit, dass Wüst auf nachhaltige und pragmatische Maßnahmen setzt, anstatt politische Schaukämpfe zu inszenieren. Eine kommunale SchuldenbremseVerfassungsrechtliche Begrenzung der staatlichen Kreditaufnahme mit gesetzlich geregelten Spielräumen und Ausnahmen. Die FDP-Landtagsfraktion fordert für 2027 einen Landeshaushalt, der weder die Konjunkturkomponente noch die strukturelle Verschuldungsmöglichkeit nutzt.Zum Glossareintrag für Nordrhein-Westfalen ist unerlässlich! Nur so verhindern wir, dass sich unsere Städte und Gemeinden erneut in eine Schuldenfalle begeben. Die bisherigen Ansätze von Schwarz-GrünBezeichnung für die seit 2022 von CDU und Bündnis 90/Die Grünen getragene Landesregierung in Nordrhein-Westfalen.Zum Glossareintrag sind vage und unzureichend. Die NRW-Landesregierung muss endlich selbst Verantwortung übernehmen und klare Regeln zur Haushaltsdisziplin aufstellen. Schwarz-Grün muss kollegial mit der Bundesregierung und den Städten und Gemeinden zusammenarbeiten. Nur so werden wir diese besondere Herausforderung parteiübergreifend lösen können.

Die erwarteten Mehreinnahmen aus dem Länderfinanzausgleich sind hierfür eine Steilvorlage. Mit rund 600 Millionen Euro zusätzlichem Geld hat NRW die Chance, Mittel gezielt zur Entschuldung der Kommunen einzusetzen. Dieses Geld darf nicht im allgemeinen Haushalt versickern, sondern muss mehrheitlich direkt den überschuldeten Städten und Gemeinden zugutekommen. Das schafft sofortige und spürbare Entlastung. Anstatt ständig den Bund zu kritisieren, sollte Hendrik Wüst diesen finanziellen Spielraum nutzen, um echte Lösungen voranzutreiben. Die Menschen in unseren Städten und Gemeinden verdienen eine klare Perspektive und keine politischen Spielchen. Nur durch politischen Mut und haushaltspolitische Vernunft können wir die kommunalen Finanzen stabilisieren und die Zukunft unserer Kommunen sichern.“

Ansprechpartner

Ansprechpartner


NRW-Update Abonnieren Sie unseren Newsletter

Bleiben Sie auf dem Laufenden: zu den Themen, Ideen und Menschen, die Nordrhein-Westfalen voranbringen. Wir informieren Sie regelmäßig über unsere Arbeit im Landtag für das Comeback Nordrhein-Westfalens.

Jetzt anmelden zum Newsletter
  • Aktuell informiert
  • Direkt aus dem Landtag

Mehr zum Schwerpunkt: Minus fetter Staat

Das Thema „Schuldenbremse“ ist Teil unseres Schwerpunkts „Minus fetter Staat“. Der Schwerpunkt bündelt alle politischen Themen, die Bürokratie abbauen, Steuern senken, Verwaltung modernisieren und Kommunen finanziell handlungsfähig machen.

„Minus fetter Staat“ ist einer von fünf Schwerpunkten, mit denen die FDP-Fraktion NRW das Comeback des Landes gestalten will.

Schwerpunkt

Minus fetter Staat

Ein Staat muss stark sein, wo er gebraucht wird – und schlank bleiben, wo er Freiheit, Fortschritt und Möglichkeiten von Menschen, Unternehmen und Kommunen blockiert.

In die Zwischenablage kopiert.