Koordination allein löst den Sanierungsstau nicht
Verkehrsminister Oliver Krischer hat heute über ein verbindliches System zur Baustellen-Koordination informiert. Demnach soll die digitale Baustellenkoordination künftig verpflichtend für alle Baulastträger in Nordrhein-Westfalen werden.
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Dazu erklärt Christof Rasche, verkehrspolitischer Sprecher der FDP-Landtagsfraktion NRW:
„Eine bessere Abstimmung von Baustellen ist grundsätzlich sinnvoll. Doch die Landesregierung bleibt bei der Ursachenbekämpfung halbherzig. Der Brückenmonitor der IHK zeigt deutlich: Weit mehr Brücken sind marode, als in den kommenden Jahren tatsächlich saniert werden sollen. Gleichzeitig wird der Straßenneubau als Vorbereitung auf steigende Verkehrsbelastungen systematisch zurückgefahren – neue Planungen finden kaum noch statt. So verwaltet die Landesregierung den Mangel, statt ihn zu beheben. NRW braucht neben besser koordinierten 24/7-Baustellen vor allem eine klare Priorisierung des Verkehrsträgers Straße – beim Erhalt wie beim Neubau. Zudem müssen innovative Lösungen wie temporäre Ersatzbrücken eingesetzt werden, um Bauzeiten deutlich zu verkürzen und Verkehr während der Sanierung weiter fließen zu lassen. Koordination allein löst den Sanierungsstau nicht.“
Ansprechpartner
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Christof Rasche
Vizepräsident des Landtags NRW Sprecher für Verkehr Sprecher für Sport Sprecher im PUA III „Brückendesaster und Infrastrukturstau“ -
Saskia Fröhlich
Leiterin für Presse- und Medienarbeit sowie Pressesprecherin -
Nils Natho
Referent für Presse und Medien sowie Pressesprecher