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Dr. Werner Pfeil

Mehr Drohnen-Überwachung gegen Waldbrände

Angesichts der verheerenden Waldbrände in der Eifel werden Rufe nach schärferen Sanktionen für fahrlässiges Verhalten im Wald laut. Das löst aus Sicht der FDP-Landtagsfraktion NRW nicht das Problem. Die Freien Demokraten setzen stattdessen auf eine bessere Früherkennung von Bränden durch moderne Technik.

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Dr. Werner Pfeil, Sprecher für Feuerwehr und Katastrophenschutz der FDP-Landtagsfraktion NRW, sagte der Rheinischen Post:

„Grillen oder das Wegwerfen glimmender Zigaretten im Wald sind hochgradig gefährlich, absolut rücksichtslos und zurecht streng verboten. Die Bußgeldandrohung für solches Verhalten bei Waldbrandgefahren ist bereits heute empfindlich, sogar eine strafrechtliche Verfolgung des fahrlässigen Verursachens einer Brandgefahr kommt in Betracht. Offensichtlich gibt es hier kein Rechtssetzungsdefizit, sondern ein Vollzugsdefizit. Ein höheres Bußgeld hält niemanden von einem solchen Verhalten ab, wenn man ohnehin kaum mit Entdeckung und Verfolgung rechnen muss. Höhere Sanktionen wären also reine Symbolpolitik.

Wir brauchen stattdessen eine verstärkte Drohnenüberwachung von Wäldern im Sommer, um Rauchentwicklung frühzeitig zu erkennen. Helfen könnten zudem bessere Aufklärung über die Gefahren und deutlicher sichtbare Warnhinweise vor Ort. Weil es dennoch leider immer einige Unbelehrbare geben wird, brauchen wir vor allem eine schnellstmögliche Hochrüstung unserer Brandbekämpfungs-Kapazitäten. Nordrhein-Westfalen muss bei Waldbränden handlungsfähig sein und sollte zum Beispiel eigene Löschflugzeuge anschaffen.“

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