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Dr. Werner Pfeil

Frage- und Informationsrecht in verfassungswidriger Weise verletzt PUA V: Schwarz-Grün hat offensichtlich etwas zu verbergen

Der Parlamentarische Untersuchungsausschuss V („Terroranschlag vom 23.08.2024“) hat in seiner gestrigen Sitzung unter anderem den Abteilungsleiter für Ressortkoordination der Staatskanzlei vernommen. Dieser erklärte, warum die Beantwortung von Kleinen Anfragen verschiedener Oppositionsabgeordneter zum Terroranschlag von Solingen im November 2024 nicht erfolgte und bis heute keine Antworten dazu vorliegen.

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Dazu erklärt Dr. Werner Pfeil, Sprecher im Parlamentarischer Untersuchungsausschuss (PUA)Ausschuss zur Aufklärung eines klar abgegrenzten Sachverhalts. Der Landtag kann ihn einsetzen und muss dies auf Antrag eines Fünftels seiner gesetzlichen Mitglieder tun; der Ausschuss erhebt die erforderlichen Beweise.Zum Glossareintrag V der FDP-Landtagsfraktion NRW:

„Es ist erschreckend, wie die Landesregierung die Kernaussagen des Urteils des Verfassungsgerichtshofs von 1993 umdeutet. Sich auf das Urteil zu berufen, wurde in einem internen Vermerk als ‚bessere Möglichkeit‘ hervorgehoben, um den Abgeordneten keine Antworten geben zu müssen. Das spricht für eine bewusste Informationsverweigerung und -unterdrückung gegenüber Parlament und Öffentlichkeit. Das parlamentarische Frage- und Informationsrecht wird in verfassungswidriger Weise verletzt. Im Untersuchungsausschuss wurde deutlich, dass diese Informationsverweigerung durch die Staatskanzlei System hat.

Das Urteil des Verfassungsgerichtshofs verbietet ausdrücklich nicht die Beantwortung von Abgeordnetenfragen und lässt die Nichtbeantwortung nur dann zu, wenn eine Überlastung der Verwaltung durch doppelte Arbeitsbelastung vorliegen würde. Auf die Frage, wer sicherstelle, dass die verweigerten Antworten auf Kleine AnfrageSchriftliches Auskunftsverlangen eines einzelnen Mitglieds des Landtags an die Landesregierung. Es darf sich nur auf einen bestimmten Sachverhalt beziehen und höchstens fünf Unterfragen enthalten.Zum Glossareintrag dann später im Untersuchungsausschuss gegeben werden, spielt die Staatskanzlei den Ball an die Fachministerien zurück und zieht sich selbst aus der Verantwortung.

Damit steht fest: Die Staatskanzlei hat nicht nur die vollständige Beantwortung von Fragen durch die Ministerien verhindert, indem sie die von Ihnen vorbereiteten Antworten nicht freigegeben hat – es gibt zudem keine organisatorische Struktur, die sicherstellt, dass die Antworten dann zumindest im Rahmen des PUA zeitnah geliefert werden. Damit vervollständigt diese Aussage das Bild einer von der Spitze her orchestrierten Vertuschungstaktik der Landesregierung. Schwarz-GrünBezeichnung für die seit 2022 von CDU und Bündnis 90/Die Grünen getragene Landesregierung in Nordrhein-Westfalen.Zum Glossareintrag hat offensichtlich etwas zu verbergen – und hat mit dieser Vorgehensweise eine Ministerin in den Rücktritt gejagt, statt die versprochene Transparenz herzustellen.“

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