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Ralf Witzel

FDP legt Gesetzentwurf vor Schuldenbremse per Verfassung: „Schutzschild für künftige Generationen“

Die FDP-Landtagsfraktion NRW will die Schuldenpolitik des Landes konsequent begrenzen und bringt dafür eine Verfassungsänderung auf den Weg. Ziel ist es, die SchuldenbremseVerfassungsrechtliche Begrenzung der staatlichen Kreditaufnahme mit gesetzlich geregelten Spielräumen und Ausnahmen. Die FDP-Landtagsfraktion fordert für 2027 einen Landeshaushalt, der weder die Konjunkturkomponente noch die strukturelle Verschuldungsmöglichkeit nutzt.Zum Glossareintrag in die Landesverfassung zu schreiben und so künftig unkontrollierte Kreditaufnahmen zu verhindern. Nur in Ausnahmesituationen – wie bei Naturkatastrophen oder schweren Wirtschaftskrisen – soll eine Kreditaufnahme noch erlaubt sein. „Die Schuldenbremse gehört in die Verfassung! Wir müssen sicherstellen, dass kein LandeshaushaltGesetzlich beschlossener Finanzplan des Landes für ein Haushaltsjahr. Er legt die erwarteten Einnahmen, die zulässigen Ausgaben und die Kreditermächtigungen fest; über das Haushaltsgesetz entscheidet der Landtag.Zum Glossareintrag mehr ohne strenge Kontrollen an der Schuldenbremse vorbeigeschleust werden kann“, fordert Ralf Witzel, stellvertretender Vorsitzender und haushaltspolitischer Sprecher der FDP-Fraktion. „Wir ziehen hier eine klare rote Linie: Schluss mit Schuldenpolitik auf Kosten unserer Kinder und Enkel! Solide Finanzen sind ebenfalls zentral für neues Standortvertrauen, das wir für die dringend notwendige Wirtschaftswende benötigen.“

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Hintergrund des Vorstoßes ist vor allem auch das jüngste Urteil des Verfassungsgerichtshofs, das die fehlende Verfassungsverankerung der Schuldenbremse als zentrale Schwachstelle entlarvte. „Es kann nicht sein, dass Milliardenkredite ohne echte Kontrolle durch den Verfassungsgerichtshof möglich sind“, so Witzel. Mit dem GesetzentwurfAusformulierter Vorschlag für ein neues Gesetz oder die Änderung eines bestehenden Gesetzes. Gesetzentwürfe aus der Mitte des Landtags müssen von mindestens sieben Abgeordneten unterzeichnet sein und werden grundsätzlich in zwei, in bestimmten Fällen in drei Lesungen beraten.Zum Glossareintrag wollen die Freien Demokraten genau das ändern: Künftig soll der Verfassungsgerichtshof für das Land Nordrhein-Westfalen überprüfen können, ob Kreditaufnahmen den strengen Regeln der Schuldenbremse entsprechen. „Das ist ein großer Schritt für mehr Transparenz und Rechtsstaatlichkeit. Wir stärken damit die Opposition und schützen die Zukunft des Landes vor kurzsichtiger Haushaltspolitik.“

Für die FDP steht dabei die Generationengerechtigkeit im Mittelpunkt: „Eine Finanzpolitik ohne Schulden ist nicht nur keine Option, sondern geradezu eine Pflicht gegenüber kommenden Generationen“, betont der Liberale. „Wer heute ungebremst Kredite aufnimmt, entzieht sich der Verantwortung und belastet die Bürgerinnen und Bürger von morgen.“ Die Freien Demokraten fordern alle Parteien im Landtag auf, diesen entscheidenden Schritt mitzugehen. „Es geht um nicht weniger als den finanziellen Schutzschild für unser Land und unsere Kinder“, schließt Witzel.

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Mehr zum Schwerpunkt: Minus fetter Staat

Das Thema „Schuldenbremse“ ist Teil unseres Schwerpunkts „Minus fetter Staat“. Der Schwerpunkt bündelt alle politischen Themen, die Bürokratie abbauen, Steuern senken, Verwaltung modernisieren und Kommunen finanziell handlungsfähig machen.

„Minus fetter Staat“ ist einer von fünf Schwerpunkten, mit denen die FDP-Fraktion NRW das Comeback des Landes gestalten will.

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Minus fetter Staat

Ein Staat muss stark sein, wo er gebraucht wird – und schlank bleiben, wo er Freiheit, Fortschritt und Möglichkeiten von Menschen, Unternehmen und Kommunen blockiert.

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