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Susanne Schneider

Berufsorientierung Starke Wirtschaft braucht jeden jungen Menschen, der mit anpackt

Der AusschussFachgremium, das der Landtag für die Dauer der Wahlperiode zur Vorbereitung seiner Beschlüsse einsetzt. Ausschüsse beraten überwiesene Gegenstände und geben dem Landtag in der Regel Beschlussempfehlungen.Zum Glossareintrag für Arbeit, Gesundheit und Soziales hat heute die Sachverständigenanhörung zum FDP-AntragFörmlicher Vorschlag, zu dem der Landtag einen Beschluss fassen soll. Jedes Mitglied des Landtags, jede Fraktion und jede Gruppe darf Anträge stellen; sie sind schriftlich einzubringen.Zum Glossareintrag „Junge Menschen stärken statt Warteschleifen verwalten – Nordrhein-Westfalen benötigt eine modernisierte und ganzheitliche Berufsorientierung“ (Drs. 18/19800) durchgeführt.

Details

Dazu erklärt Susanne Schneider, Sprecherin für Arbeit, Gesundheit und Soziales der FDP-Landtagsfraktion NRW:

„Junge Menschen in Nordrhein-Westfalen brauchen Perspektiven und berufliche Chancen – und eine starke Wirtschaft in Nordrhein-Westfalen braucht jeden jungen Menschen, der mit anpackt. Die heutige AnhörungEin Ausschuss kann Sachverständige, andere Auskunftspersonen und insbesondere Vertretungen betroffener Interessen anhören, um seine Beratungen fachlich vorzubereiten.Zum Glossareintrag hat einmal mehr deutlich gemacht, dass das bisherige Programm ‚Kein Abschluss ohne Anschluss‘ ebenso wie die gestern vorgestellten neuen Maßnahmen der Landesregierung nicht ausreichen, um den Einstieg ins Berufsleben erfolgreich zu gestalten. Sie sind zu sehr auf Strukturen und Informationsvermittlung ausgerichtet, schaffen es aber nicht, Jugendliche auch emotional mitzunehmen. Gerade deshalb braucht es mehr Freiheit für Schulen und Betriebe, die Berufsorientierung vor Ort durch regionale Initiativen zu stärken. Auch externe Partner müssen dabei einbezogen werden, was aktuell durch die Förderbedingungen bei ‚Kein Abschluss ohne Anschluss‘ sogar verhindert wird. Interessen und Prägungen entwickeln sich zudem bereits in jungen Jahren. Deshalb sollte der Berufsorientierungsprozess viel früher ansetzen und gleich nach dem Wechsel auf die weiterführende Schule beginnen.“

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