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FDP-Landeschef Henning Höne

Die Grunderwerbsteuer muss runter

Fast acht Durchschnitts-Monatsgehälter beträgt allein die Grunderwerbsteuer beim Kauf eines Einfamilienhauses in Nordrhein-Westfalen. Aus Sicht der FDP-Landtagsfraktion NRW muss diese Belastung beim Eigentumserwerb dringend gesenkt werden.

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Gegenüber der Rheinischen Post sagte Henning Höne, Vorsitzender der FDP-Landtagsfraktion und der Freien Demokraten NRW:

„Die Grunderwerbsteuer wird immer mehr zur Eigentumshürde. Gerade für junge Familien ist in Nordrhein-Westfalen der Schritt in die eigenen vier Wände mittlerweile viel zu selten möglich. Dazu trägt der bundesweit höchste Grunderwerbsteuersatz von 6,5 Prozent bei. Ein Durchschnittsverdiener muss beim Kauf eines Einfamilienhauses allein für die Grunderwerbsteuer fast acht Monate arbeiten gehen. Das ist zu viel – denn es verhindert, dass Menschen Wohneigentum erwerben können.

Die Möglichkeit, eine eigene Wohnung oder ein Haus zu erwerben, ist eine Freiheitsfrage. Es macht Menschen weniger frei, wenn sie nur mit der Hilfe und zu den Bedingungen des Staates in die eigenen vier Wände kommen. Genau das passiert, weil der fette Staat die Kaufnebenkosten hochtreibt. Ein einfacherer Weg zum Eigenheim ist auch ein relevanter Standortfaktor: Nordrhein-Westfalen macht sich mit dem aktuellen Rekord-Steuersatz selbst unattraktiv für gut ausgebildete Menschen und junge Familien.

Wir Freie Demokraten wollen Nordrhein-Westfalen zu einem Land der Eigentümer machen. Dafür muss der Staat beim Wohnungs- oder Hauskauf deutlich weniger abkassieren. Die Grunderwerbsteuer muss runter. Nordrhein-Westfalens Anspruch sollte sein, von der deutschlandweit höchsten Belastung zum niedrigsten Grunderwerbsteuersatz zu kommen. Die Grunderwerbsteuer sollte in Nordrhein-Westfalen schrittweise auf das absolute Minimum sinken.“

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