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Ralf Witzel

NRW-Förderlandschaft entrümpeln FDP fordert digitale Plattform und Programm-Halbierung

Die FDP-Landtagsfraktion NRW will die undurchsichtige und ineffiziente Förderlandschaft des Landes Nordrhein-Westfalen grundlegend reformieren. Mit ihrer neuen Antragsinitiative fordert die Fraktion eine radikale Reduzierung der Förderprogramme, konsequente Digitalisierung und mehr Transparenz.

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Ralf Witzel, stellvertretender FraktionsvorsitzenderLeitet die parlamentarische Arbeit einer Fraktion und vertritt sie politisch. Vorsitzender der FDP-Landtagsfraktion NRW ist Henning Höne; er übt das Amt seit Mai 2022 aus.Zum Glossareintrag und finanzpolitischer Sprecher, sagt: „Es ist absurd, dass das Land NRW jedes Jahr Milliarden an Fördergeldern verteilt, ohne dass jemand den Überblick über Kosten, Wirkung oder Effizienz hat. Bürger, Unternehmen und Kommunen haben Besseres verdient als Formulardschungel und undurchschaubare Verfahren.“

Konkret fordert die FDP:

  • Rückgang der 223 landeseigenen Förderprogramme um 50 %, insbesondere Abschaffung von Klein- und Kleinstförderungen,
  • Konsolidierung der insgesamt rund 700 Fördermaßnahmen und deutliche Entbürokratisierung,
  • flächendeckende Ende-zu-Ende-Digitalisierung über die Plattform foerderplan.web, inklusive digitaler AntragFörmlicher Vorschlag, zu dem der Landtag einen Beschluss fassen soll. Jedes Mitglied des Landtags, jede Fraktion und jede Gruppe darf Anträge stellen; sie sind schriftlich einzubringen.Zum Glossareintrag, Genehmigungen und Verwendungsnachweise,
  • vollständige Umsetzung bis 2026, verbunden mit offenen Standards zur Einbindung von Bundes- und EU-Programmen.

Witzel weiter: „Wir wollen eine schlanke, moderne Förderlandschaft, die einem zeitgemäßen Digitalisierungsanspruch gerecht wird und freiwerdende Mittel für echte Entlastung der Bürger und Kommunen nutzt.“ Der Liberale ergänzt: „Steuergeld ist kein Selbstzweck für Verwaltungsaufwand. Es muss dort ankommen, wo es wirkt – schnell, digital, unbürokratisch!“

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Das Thema „Förderdschungel“ ist Teil unseres Schwerpunkts „Minus fetter Staat“. Der Schwerpunkt bündelt alle politischen Themen, die Bürokratie abbauen, Steuern senken, Verwaltung modernisieren und Kommunen finanziell handlungsfähig machen.

„Minus fetter Staat“ ist einer von fünf Schwerpunkten, mit denen die FDP-Fraktion NRW das Comeback des Landes gestalten will.

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Minus fetter Staat

Ein Staat muss stark sein, wo er gebraucht wird – und schlank bleiben, wo er Freiheit, Fortschritt und Möglichkeiten von Menschen, Unternehmen und Kommunen blockiert.

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