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Yvonne Gebauer

KiBiz Mangelverwaltung statt Bildung

Der Landtag entscheidet heute über die Reform des KiBizAbkürzung für Kinderbildungsgesetz. Es regelt die Kindertagesbetreuung in Nordrhein-Westfalen; die reformierte Fassung gilt seit dem 1. August 2026. Die FDP-Landtagsfraktion kritisiert die Reform und fordert unter anderem verlässliche Finanzierung, Qualitäts- und Stabilitätskomponenten, eine Fachkräfte- und Sprachoffensive sowie digitale Entlastung.Zum Glossareintrag (KiBiz). Die FDP-Landtagsfraktion fordert mit einem EntschließungsantragAntrag mit Meinungen, Anregungen, Empfehlungen oder Ersuchen, die mit einem bereits beratenen Gegenstand zusammenhängen. Er kann gestellt werden, solange dessen Beratung noch nicht geschlossen ist.Zum Glossareintrag nachdrücklich, Qualität, Chancengerechtigkeit und frühe Bildung konsequent in den Mittelpunkt des KiBiz zu stellen.

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Dazu erklärt Yvonne Gebauer, Sprecherin für Familie, Kinder und Jugend der FDP-Landtagsfraktion NRW:

„Sachverständige, Träger und Fachkräfte haben die grundlegenden Schwächen dieser Reform klar benannt. Schwarz-GrünBezeichnung für die seit 2022 von CDU und Bündnis 90/Die Grünen getragene Landesregierung in Nordrhein-Westfalen.Zum Glossareintrag reagiert darauf lediglich mit kosmetischen Korrekturen. Der GesetzentwurfAusformulierter Vorschlag für ein neues Gesetz oder die Änderung eines bestehenden Gesetzes. Gesetzentwürfe aus der Mitte des Landtags müssen von mindestens sieben Abgeordneten unterzeichnet sein und werden grundsätzlich in zwei, in bestimmten Fällen in drei Lesungen beraten.Zum Glossareintrag schafft weder eine verlässliche Finanzierung noch löst er die strukturellen Probleme der Kitas. Er verwaltet den Mangel, statt die frühe Bildung zu stärken. Auch das Kern- und Randzeitenmodell bleibt trotz Anpassungen problematisch, denn damit droht eine schleichende Abkehr vom Fachkräftegebot, und das bei fraglichem Nutzen.

Dabei wird in den Kitas der Grundstein für kluge Kinder und echte Aufstiegschancen gelegt. Sinkende Kinderzahlen dürfen nicht als Anlass für Einsparungen dienen, sondern müssen als Demografiegewinne vollständig im System bleiben – mit besseren Fachkraft-Kind-Relationen, kleineren Gruppen, mehr Leitungszeit, Sprachförderung, Inklusion und Fachberatung.

Wir Freie Demokraten wollen ein Kinderbildungsgesetz, das Bildungschancen früh stärkt, Familien Verlässlichkeit gibt, Fachkräfte entlastet und Trägervielfalt sichert. Frühe Bildung ist der wirksamste Hebel, um das Aufstiegsversprechen einzulösen. Mit unserem Entschließungsantrag legen wir ein konkretes Gegenmodell zum schwarz-grünen Entwurf vor: eine kindbezogene Strukturfinanzierung mit Qualitäts- und Stabilitätskomponenten, eine Fachkräfte- und Sprachoffensive sowie mehr digitale Entlastung. Schade, dass mit der Verabschiedung des Kinderbildungsgesetzes eine große Chance vertan wird, die frühkindliche Bildung nachhaltig und zukunftsorientiert zu stärken.“

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Das Thema „Kita und frühkindliche Bildung“ ist Teil unseres Schwerpunkts „Kluge Kinder“. Der Schwerpunkt bündelt alle politischen Themen, die bessere Bildung, faire Aufstiegschancen und starke Bildungswege ermöglichen.

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