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Marcel Hafke

Immer mehr Auswanderung NRW braucht ein Comeback, um kluge Köpfe im Land zu halten

Immer mehr Menschen aus Nordrhein-Westfalen wandern aus: Im Jahr 2025 zogen 263.882 Personen ins Ausland, davon 67.480 deutsche Staatsbürger. Das zeigt die Antwort auf eine Kleine AnfrageSchriftliches Auskunftsverlangen eines einzelnen Mitglieds des Landtags an die Landesregierung. Es darf sich nur auf einen bestimmten Sachverhalt beziehen und höchstens fünf Unterfragen enthalten.Zum Glossareintrag der FDP-Landtagsfraktion NRW.

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Marcel Hafke, Parlamentarischer Geschäftsführer und innenpolitischer Sprecher der FDP-Landtagsfraktion NRW, sagte dazu den Zeitungen der Funke Mediengruppe:

„Dass 2025 fast 70.000 deutsche Staatsbürger Nordrhein-Westfalen verlassen haben, ist ein Alarmsignal. Die steigende Zahl von Auswanderern führt zu dramatischen Fachkräfteverlusten in unseren Unternehmen und bringt die Demografie weiter in Schieflage. Und offensichtlich hat die Schwarz-GrünBezeichnung für die seit 2022 von CDU und Bündnis 90/Die Grünen getragene Landesregierung in Nordrhein-Westfalen.Zum Glossareintrag weder einen vollständigen Überblick über die Abwanderung noch einen Plan, wie die Trendumkehr gelingen kann. Wir alle sind stolz auf Nordrhein-Westfalens Geschichte als Einwanderungsland für fleißige Menschen – in Wahrheit ist Nordrhein-Westfalen aber in den letzten Jahren für genau diese Fleißigen zum Auswanderungsland geworden.

Die Gründe liegen auf der Hand: Deutschland und Nordrhein-Westfalen sind gerade für viele Leistungsträger schlicht nicht mehr attraktiv genug. Das Preis-Leistungs-Verhältnis unseres Staates ist für viele aus der Balance geraten. In Deutschland zahlen Leistungsträger hohe Steuern und Abgaben und bekommen dafür eine schlechtere Gegenleistung bei Bildung, Infrastruktur und Bürokratie als woanders. Die Kita fällt aus, in der Schule fehlen Lehrkräfte, die Bahn kommt nicht pünktlich, die Brücken bröckeln und jeden Monat fallen tausende Arbeitsplätze weg, weil die Rahmenbedingungen für Risikobereitschaft und Unternehmertum nicht wettbewerbsfähig sind – das sind politisch steuerbare Faktoren, die das Leben in Nordrhein-Westfalen für zu viele Menschen unattraktiv machen.

Doch wir können diesen Trend wieder umkehren. Nordrhein-Westfalen braucht ein Comeback, um kluge Köpfe in unserem Land zu halten, neue Leistungsträger für uns zu gewinnen und bereits Ausgewanderte zurückzuholen. Dafür brauchen wir insbesondere Entlastung von Steuern, Abgaben und Bürokratie. Ohne wettbewerbsfähige Rahmenbedingungen für eine starke Wirtschaft werden noch mehr Leistungsträger unserem Land den Rücken kehren. Entscheidend sind außerdem Tempo bei der Modernisierung unserer Infrastruktur und beste Bildung für kluge Kinder. Der Staat muss bei seinen Kernaufgaben liefern und sich sonst zurückhalten – so kann der Auswanderungstrend gestoppt werden.“

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Mehr zum Schwerpunkt: Starke Wirtschaft

Das Thema „Steuern und Abgaben senken“ ist Teil unseres Schwerpunkts „Starke Wirtschaft“. „Starke Wirtschaft“ ist das Ergebnis der Comeback-Formel: Kluge Kinder, Smarte Integration und die Umarmung der Zukunft schaffen gemeinsam mit einem Minus beim fetten Staat die Grundlage für wirtschaftlichen Erfolg, Wohlstand und das Aufstiegsversprechen.

„Starke Wirtschaft“ ist einer von fünf Schwerpunkten, mit denen die FDP-Fraktion NRW das Comeback des Landes gestalten will.

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Wer Zukunft finanzieren will, braucht Wachstum: starke Unternehmen, faire Steuern, Investitionen und Leistungsgerechtigkeit.

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