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Ralf Witzel

Schuldenstopp statt Kollaps NRW braucht Haushaltswende

Mit einem AntragFörmlicher Vorschlag, zu dem der Landtag einen Beschluss fassen soll. Jedes Mitglied des Landtags, jede Fraktion und jede Gruppe darf Anträge stellen; sie sind schriftlich einzubringen.Zum Glossareintrag (Drs. 18/19012) fordert die FDP-Landtagsfraktion in der heutigen Plenarsitzung einen LandeshaushaltGesetzlich beschlossener Finanzplan des Landes für ein Haushaltsjahr. Er legt die erwarteten Einnahmen, die zulässigen Ausgaben und die Kreditermächtigungen fest; über das Haushaltsgesetz entscheidet der Landtag.Zum Glossareintrag 2027 ohne neue Schulden. Schwarz-GrünBezeichnung für die seit 2022 von CDU und Bündnis 90/Die Grünen getragene Landesregierung in Nordrhein-Westfalen.Zum Glossareintrag rechnet schon für 2026 mit mehr als vier Milliarden Euro Zinslast, zentrale Ausgaben sind nur mit schuldenfinanzierten Bundesmitteln möglich. Diesen Negativtrend gilt es zu drehen.

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„CDU und Grüne haben sich in Nordrhein-Westfalen träge in der Spirale immer neuer Schulden eingerichtet. Statt endlich Haushaltsprioritäten zu setzen und den fetten Staat kritisch zu hinterfragen, wird die Kreditkarte zulasten der jungen Generation immer weiter belastet. Mit einem Schuldenberg von mehr als 160 Milliarden Euro steuert das Land auf einen finanzpolitischen Scherbenhaufen zu. Allein die milliardenschweren Zinszahlungen fressen jedes Jahr Spielräume auf, die für Bildung, Infrastruktur und wirtschaftliches Wachstum dringend gebraucht werden.

Einen besonders kritischen Blick werfen wir auf die Verwendung der Infrastrukturmittel des Bundes in Nordrhein-Westfalen. Namhafte Wirtschaftsforschungsinstitute haben der Bundesregierung eine alarmierende Zweckentfremdung zwischen 86 und 95 Prozent attestiert. Genau vor dieser Veruntreuung von noch nicht einmal eingenommenen Steuergeldern zum Stopfen von Haushaltslöchern haben wir frühzeitig gewarnt. Wir kämpfen dafür, dass die Schuldenmittel zumindest in Nordrhein-Westfalen für echte Zukunftsinvestitionen in den Wirtschaftsstandort NRW eingesetzt werden und nicht als Verschiebebahnhof zur Entlastung des regulären Haushalts dienen.

Die geräuschlose Bequemlichkeit von Schwarz-Grün muss endlich beendet werden. Nordrhein-Westfalen braucht eine echte Haushaltswende: weniger Regulierung, weniger ideologische Prestigeprojekte und einen Haushalt 2027 ohne neue Schulden.“

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Mehr zum Schwerpunkt: Minus fetter Staat

Das Thema „Schuldenbremse“ ist Teil unseres Schwerpunkts „Minus fetter Staat“. Der Schwerpunkt bündelt alle politischen Themen, die Bürokratie abbauen, Steuern senken, Verwaltung modernisieren und Kommunen finanziell handlungsfähig machen.

„Minus fetter Staat“ ist einer von fünf Schwerpunkten, mit denen die FDP-Fraktion NRW das Comeback des Landes gestalten will.

Schwerpunkt

Minus fetter Staat

Ein Staat muss stark sein, wo er gebraucht wird – und schlank bleiben, wo er Freiheit, Fortschritt und Möglichkeiten von Menschen, Unternehmen und Kommunen blockiert.

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