Zum Inhalt springen
Ralf Witzel

FDP kritisiert schwarz-grüne Besoldungspläne Verfassungskonforme Bezahlung nur noch auf Antrag?

Die Landesregierung hat einen GesetzentwurfAusformulierter Vorschlag für ein neues Gesetz oder die Änderung eines bestehenden Gesetzes. Gesetzentwürfe aus der Mitte des Landtags müssen von mindestens sieben Abgeordneten unterzeichnet sein und werden grundsätzlich in zwei, in bestimmten Fällen in drei Lesungen beraten.Zum Glossareintrag auf den Weg gebracht, der neben der Übertragung des Tarifergebnisses auf den Beamtenbereich das trojanische Pferd einer grundlegenden Besoldungsstrukturreform beinhaltet: Ein „fiktives Partnereinkommen“ soll zukünftig in die Berechnung der verfassungskonformen Alimentation einbezogen werden. Nur wenn ein solches Einkommen fehlt, können Beamte einen AntragFörmlicher Vorschlag, zu dem der Landtag einen Beschluss fassen soll. Jedes Mitglied des Landtags, jede Fraktion und jede Gruppe darf Anträge stellen; sie sind schriftlich einzubringen.Zum Glossareintrag auf einen Ergänzungszuschlag stellen, der dem jeweiligen Unterschiedsbetrag zur verfassungskonformen Besoldungshöhe entspricht. Die FDP kritisiert diesen Ansatz.

Details

Details

Ralf Witzel, stellvertretender FraktionsvorsitzenderLeitet die parlamentarische Arbeit einer Fraktion und vertritt sie politisch. Vorsitzender der FDP-Landtagsfraktion NRW ist Henning Höne; er übt das Amt seit Mai 2022 aus.Zum Glossareintrag und personalpolitischer Sprecher der FDP-Landtagsfraktion NRW, äußert sich besorgt:

„Die Landesregierung will einem Teil ihrer Beamtinnen und Beamten eine verfassungskonforme Besoldung nur noch auf Antrag gewähren – das ist ein Schlag ins Gesicht für diejenigen, die sich täglich für unser Bundesland NRW engagieren. In Zeiten des Fachkräftemangels sendet Schwarz-GrünBezeichnung für die seit 2022 von CDU und Bündnis 90/Die Grünen getragene Landesregierung in Nordrhein-Westfalen.Zum Glossareintrag ein fatales Signal: ‚Ist das die Wertschätzung, die ich als Arbeitnehmer erwarten kann?‘ Zudem droht ein Bürokratiemonster, denn die Antragsflut auf den Ergänzungszuschlag ist vorprogrammiert. Außerdem wird die Aufnahme einer Teilzeittätigkeit bei Partnern in vielen Fällen durch die Anrechnung unattraktiv.

Wir fordern die Landesregierung auf, die unstrittige Tarifübertragung nicht mit einer umfassenden Strukturreform zu vermischen. Experten äußern erhebliche verfassungsrechtliche Bedenken, die einen intensiven Dialog erfordern. Sollte das Gesetz im Schnellverfahren durchgedrückt werden, wird das Besoldungsgefüge in NRW in seinen Grundfesten erschüttert – CDU und Grüne müssen sich auf eine Klagewelle einstellen!“

Ansprechpartner

Ansprechpartner


NRW-Update Abonnieren Sie unseren Newsletter

Bleiben Sie auf dem Laufenden: zu den Themen, Ideen und Menschen, die Nordrhein-Westfalen voranbringen. Wir informieren Sie regelmäßig über unsere Arbeit im Landtag für das Comeback Nordrhein-Westfalens.

Jetzt anmelden zum Newsletter
  • Aktuell informiert
  • Direkt aus dem Landtag

Mehr zum Schwerpunkt: Minus fetter Staat

Das Thema „Förderdschungel“ ist Teil unseres Schwerpunkts „Minus fetter Staat“. Der Schwerpunkt bündelt alle politischen Themen, die Bürokratie abbauen, Steuern senken, Verwaltung modernisieren und Kommunen finanziell handlungsfähig machen.

„Minus fetter Staat“ ist einer von fünf Schwerpunkten, mit denen die FDP-Fraktion NRW das Comeback des Landes gestalten will.

Schwerpunkt

Minus fetter Staat

Ein Staat muss stark sein, wo er gebraucht wird – und schlank bleiben, wo er Freiheit, Fortschritt und Möglichkeiten von Menschen, Unternehmen und Kommunen blockiert.

In die Zwischenablage kopiert.