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Thema Kita und frühkindliche Bildung

In Nordrhein-Westfalen fehlen mindestens 85.000 Kita-Plätze. Träger kämpfen mit einem über Jahre gewachsenen Finanzierungsdelta, Betreuungszeiten werden eingeschränkt, weil an allen Ecken Fachkräfte fehlen. Leidtragende sind Eltern, deren Vereinbarkeit von Familie und Beruf kaum noch gewährleistet ist, und Kinder, denen verlässliche frühkindliche Bildung fehlt. Die FDP-Landtagsfraktion NRW will ein Kinderbildungsgesetz, das Bildungschancen früh stärkt, Familien Verlässlichkeit gibt, Fachkräfte entlastet und Trägervielfalt sichert.

FAQ

FAQ

Das Kinderbildungsgesetz (KiBiz) regelt in Nordrhein-Westfalen, wie Kindertageseinrichtungen und Kindertagespflege finanziert und ausgestaltet werden. Es entscheidet damit darüber, wie viele Plätze zur Verfügung stehen, wie lange Kitas geöffnet haben und wie viel Personal finanziert werden kann. Eine Reform des KiBiz ist der zentrale Hebel, um die frühkindliche Bildung im Land wieder auf stabile Füße zu stellen.

Schwarz-Grün reagiert mit dem Änderungsgesetz lediglich mit kosmetischen Korrekturen: Das Gesetz schafft weder eine verlässliche Finanzierung, noch löst es die strukturellen Probleme der Kitas. Es verwaltet den Mangel, statt die frühe Bildung zu stärken. Auch das Kern- und Randzeitenmodell bleibt trotz Anpassungen problematisch: Damit droht eine schleichende Abkehr vom Fachkräftegebot.

Wir fordern eine kindbezogene Strukturfinanzierung mit Qualitäts- und Stabilitätskomponenten, eine Fachkräfte- und Sprachoffensive sowie mehr digitale Entlastung. Um erfahrene Fachkräfte zu halten und neue zu gewinnen, braucht es ein attraktives Arbeitsumfeld, eine weiter gestärkte praxisintegrierte Ausbildung, die schnellere und unbürokratische Anerkennung ausländischer Abschlüsse und einen landesweit möglichen Quereinstieg mit klaren Qualitätsstandards. Auch die Chancen von Digitalisierung und Künstlicher Intelligenz zur Entlastung der Fachkräfte müssen konsequent genutzt und gefördert werden.

Jedes dritte Kind startet mit Defiziten in Sprache, Motorik oder sozial-emotionaler Entwicklung in die Schule. Wir fordern eine verbindliche Sprachstandsfeststellung im Alter von vier Jahren und eine alltagsintegrierte Sprachförderung vor der Einschulung. Wenn Kinder im schulfähigen Alter dennoch nicht bereit für die erste Klasse sind, dann sollen sie ein Schulfähigkeitsjahr in kleinen Gruppen besuchen, mit gezielter Förderung und der klaren Perspektive, sobald möglich in die erste Klasse zu wechseln.

Inhalte

Unsere Inhalte zum Thema Kita und frühkindliche Bildung

FDP-Fraktionsvize Franziska Müller-Rech

Kluge Kinder brauchen nicht immer neue Lernstandserhebungen, sondern mehr individuelle Förderung

In ihrer Pressekonferenz zum Schuljahresauftakt hat NRW-Schulministerin Dorothee Feller unter anderem angekündigt, eine neue Lernstandserhebung für Fünftklässler einzuführen und das Schülerfeedback-Projekt auszuweiten.

FDP-Fraktionsvize Franziska Müller-Rech

Nicht jeder Bildungsweg muss zum Abitur führen

Laut der aktuellen Sinus-Jugendstudie fühlen sich viele Kinder und Jugendliche durch Schulstress belastet. Für die FDP-Landtagsfraktion NRW ist klar: Ja zum Leistungsprinzip in der Schule, aber Nein zu Dauerstress.

FDP-Fraktionsvize Franziska Müller-Rech

Müller-Rech (FDP) fordert verbindliche Sommerschule zur Sprachförderung

Die FDP-Landtagsfraktion NRW dringt auf eine verbindliche Sommerschule zur Sprachförderung in den letzten beiden Wochen der Sommerferien für Schülerinnen und Schüler, die noch nicht gut genug Deutsch sprechen.

Franziska Müller-Rech

Sprachförderung ist zu wichtig für Scheinlösungen CDU und Grüne sollten ABC-Klassen fallen lassen

Die Mehrheit von CDU und Grünen will heute im Landtag die Einführung der sogenannten ABC-Klassen beschließen.

Yvonne Gebauer

KiBiz Mangelverwaltung statt Bildung

Der Landtag entscheidet heute über die Reform des KiBizAbkürzung für Kinderbildungsgesetz. Es regelt die Kindertagesbetreuung in Nordrhein-Westfalen; die reformierte Fassung gilt seit dem 1. August 2026. Die FDP-Landtagsfraktion kritisiert die Reform und fordert unter anderem verlässliche Finanzierung, Qualitäts- und Stabilitätskomponenten, eine Fachkräfte- und Sprachoffensive sowie digitale Entlastung.Zum Glossareintrag (KiBiz). Die FDP-Landtagsfraktion fordert mit einem EntschließungsantragAntrag mit Meinungen, Anregungen, Empfehlungen oder Ersuchen, die mit einem bereits beratenen Gegenstand zusammenhängen. Er kann gestellt werden, solange dessen Beratung noch nicht geschlossen ist.Zum Glossareintrag nachdrücklich, Qualität, Chancengerechtigkeit und frühe Bildung konsequent in den Mittelpunkt des KiBiz zu stellen.

FDP-Landeschef Henning Höne

Deutsch ist kein Wahlfach, Deutsch ist Pflicht

Der Landtag hat am heutigen Donnerstag den AntragFörmlicher Vorschlag, zu dem der Landtag einen Beschluss fassen soll. Jedes Mitglied des Landtags, jede Fraktion und jede Gruppe darf Anträge stellen; sie sind schriftlich einzubringen.Zum Glossareintrag von CDU, Grünen und SPD „Mehrsprachigkeit an Schulen stärken – eine Chance für die Gesellschaft und die persönliche Entwicklung“ angenommen. Darin wird die Landesregierung …

Franziska Müller-Rech

Besoldungspaket überfällig – aber für echte Entlastung der Schulen viel zu klein

Die Schwarz-GrünBezeichnung für die seit 2022 von CDU und Bündnis 90/Die Grünen getragene Landesregierung in Nordrhein-Westfalen.Zum Glossareintrag hat heute über ein zweites Besoldungspaket für Schulleitungen und Lehrkräfte in Nordrhein-Westfalen informiert.

Yvonne Gebauer FDP-Landtagsfraktion NRW

Mehr Bildung ins Kinderbildungsgesetz KiBiz-Reform auf Qualität und Chancengerechtigkeit ausrichten

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Gute Bildung braucht Menschen, die sie möglich machen

Das Thema „Kita und frühkindliche Bildung“ ist Teil unseres Schwerpunkts „Kluge Kinder“. Der Schwerpunkt bündelt alle politischen Themen, die bessere Bildung, faire Aufstiegschancen und starke Bildungswege ermöglichen.

„Kluge Kinder“ ist einer von fünf Schwerpunkten, mit denen die FDP-Fraktion NRW das Comeback des Landes gestalten will.

Schwerpunkt

Kluge Kinder

NRW braucht Schulen, die Kinder stark machen: mit fairen Chancen, moderner Ausstattung und Bildung, die Aufstieg ermöglicht.

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