Bessere Sprachförderung erst ab 2028 ABC-Klassen werfen mehr Fragen auf, als sie beantworten
Die schwarz-grüne Landesregierung – Begriffserklärung anzeigen hat am heutigen Dienstag die Einführung sogenannter ABC-Klassen zur Sprachförderung angekündigt.
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„Rund ein Drittel der Kinder in Nordrhein-Westfalen startet mit unzureichenden Deutschkenntnissen in die Schule – ein massives Alarmsignal. Jedes Kind muss spätestens zur Einschulung ausreichend Deutsch können. Das ist zwingende Voraussetzung für den Bildungserfolg. Deshalb fordern wir Freie Demokraten seit Jahren, dass Nordrhein-Westfalen bei der Sprachförderung zulegen muss. Umso unverständlicher, dass die Landesregierung erst ab 2028 für bessere Sprachförderung sorgen will, obwohl der Bedarf schon heute riesig ist. Schwarz-Grün verschenkt wertvolle Zeit zulasten der Kinder. Erst nach der Landtagswahl soll Nordrhein-Westfalen ins Handeln kommen – dabei ist der Ministerpräsident jetzt gewählt und sollte in der laufenden Wahlperiode – Begriffserklärung anzeigen noch handeln.
Es ist auch völlig widersprüchlich, dass im Schulbereich neue Strukturen aufgebaut werden sollen, während es in den Kitas längst bestehende Strukturen für die Sprachförderung gibt und gleichzeitig im neuen KiBiz – Begriffserklärung anzeigen mit weniger Fachkräften geplant wird. Faktisch entzieht Ministerpräsident Wüst der grünen Familienministerin Paul die Zuständigkeit für die frühkindliche Sprachförderung – ihr gleich die Entlassungsurkunde auszustellen, wäre ehrlicher gewesen.
Dazu kommt die schwarz-grüne Rolle rückwärts: Erst beantragt man im Landtag, dass Klassenarbeiten künftig auch in der Herkunftssprache geschrieben werden sollen – nun entdeckt man plötzlich die Bedeutung der deutschen Sprache. Glaubwürdigkeit gewinnt man so nicht.
Fragwürdig ist zudem die geplante Grundschul-Anmeldung für alle Kinder bereits im Frühjahr statt im Herbst des Vorjahres. Warum wird der Sprachtest nicht losgelöst davon organisiert? Unbeantwortet bleibt auch, wer die zusätzlichen Lehrkräfte und Sozialpädagogen ausbilden soll, während Schwarz-Grün ausgerechnet bei den Hochschulen kürzt. Woher die benötigten Räume kommen und wer die Kosten dafür trägt, ist genauso unklar. Dieser Vorschlag wirft mehr Fragen auf, als er Antworten gibt.“
Ansprechpartner
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Saskia Fröhlich
Leiterin Presse- und Medienarbeit Pressesprecherin -
Nils Natho
Referent für Presse und Medien Pressesprecher