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Christof Rasche

ADAC-Zahlen bestätigen schwarz-grünes Verkehrsversagen

Die neuen Daten des ADAC bestätigen: Nordrhein-Westfalen bleibt Stau-Spitzenreiter in Deutschland mit mehr als einem Drittel aller Staus bundesweit. 2025 stieg auch die Gesamtdauer der Verkehrsstörungen erneut an.

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„Die aktuellen ADAC-Zahlen bestätigen: Die Stau-Rekorde aus 2024 wurden 2025 noch einmal übertroffen. Allein auf den Autobahnen in NRW summierten sich die Verkehrsstörungen schon 2024 auf 155.000 Stunden – 2025 sind es mit knapp 168.000 Stunden noch mal gut acht Prozent mehr. Nordrhein-Westfalen bleibt mit großem Abstand Stauland Nummer eins. Pendler verlieren hier täglich bis zu zwei Stunden Lebenszeit – das ist nicht nur nervig, sondern kostet unsere Volkswirtschaft Milliarden. Auch mit Blick auf den Güterverkehr, der besonders unter dieser Unzuverlässigkeit leidet.

Staus sind aber kein Naturereignis, sondern das Ergebnis einer verfehlten Verkehrspolitik von Schwarz-GrünBezeichnung für die seit 2022 von CDU und Bündnis 90/Die Grünen getragene Landesregierung in Nordrhein-Westfalen.Zum Glossareintrag. Ganze 18,5 Prozent der Brücken in NRW gelten als marode – das sind mehr als 2.400 Brücken. Das groß angekündigte Sanierungsprogramm der Landesregierung bleibt weit hinter den eigenen Zielen zurück: Von 400 geplanten Brückenmodernisierungen in zehn Jahren wurden bislang nur 44 umgesetzt. Gleichzeitig ist die Zahl der Planfeststellungsverfahren im Vergleich zur früheren schwarz-gelben Regierung eingebrochen.

Schön und gut, dass die landeseigenen Mittel für die Straßensanierung im Haushalt 2026 um etwa 1,7 Prozent angehoben wurden – das nützt aber wenig, wenn die Landesregierung bei den für die Kapazitätserweiterung und Verkehrsentlastung wichtigen Aus- und Neubauvorhaben auf der Straße Jahr für Jahr mehr Geld einspart. Hinzu kommt, dass zu Beginn dieser Legislaturperiode / WahlperiodeZeitraum, für den der Landtag gewählt ist. In Nordrhein-Westfalen dauert die Wahlperiode fünf Jahre und beginnt mit dem ersten Zusammentritt des neu gewählten Landtags.Zum Glossareintrag mehrere Jahre lang auch Bundesmittel für den Straßenbau nicht vollständig abgerufen wurden. Und erschwerend kommt die massive Steigerung der Baukosten in jüngster Zeit hinzu. De facto heißt das: Es werden rund 40 Prozent weniger Straßen für das gleiche Geld gebaut und saniert.

Verkehrsminister Krischer inszeniert sich im Landtag als großer Sanierer, doch vor Ort torpedieren seine grünen Parteifreunde in Bürgerinitiativen immer wieder konkrete Infrastrukturprojekte. Das Verbandsklagerecht wird dabei regelmäßig zur Vollbremsung für dringend notwendige Maßnahmen. Wer Staus wirklich reduzieren will, muss Planungs- und Bauprozesse beschleunigen, den Landesbetrieb Straßen.NRWKurzname des Landesbetriebs Straßenbau Nordrhein-Westfalen. Der Landesbetrieb plant, baut und betreibt den Großteil der Bundes- und Landesstraßen in NRW und betreut außerdem Radwege sowie einen Teil der Kreisstraßen.Zum Glossareintrag endlich solide finanzieren und ideologische Blockaden beenden. Nordrhein-Westfalen braucht wieder eine Verkehrspolitik, die Mobilität ermöglicht statt verhindert.“

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