Wirtschaftliche Nutzung gerät unter die Räder CDU-Ministerin macht grüne Waldpolitik
Der Ausschuss – Begriffserklärung anzeigen für Umwelt, Natur- und Verbraucherschutz, Landwirtschaft, Forsten und ländliche Räume hat am heutigen Donnerstag die Expertenanhörung zum schwarz-grünen Gesetzentwurf – Begriffserklärung anzeigen zur Weiterentwicklung des Landesforstgesetzes, das damit unter anderem in Landeswaldgesetz umbenannt werden soll, durchgeführt.
Dazu erklärt Dietmar Brockes, umweltpolitischer Sprecher der FDP-Landtagsfraktion NRW:
„Mit dem neuen Landeswaldgesetz verschiebt Schwarz-Grün – Begriffserklärung anzeigen die Waldpolitik einseitig in Richtung ideologischer Naturschutzmaßnahmen. Unsere Wälder sind aber nicht allein Schutz- und Erholungsraum, sondern auch ein wichtiger Wirtschaftsfaktor. Wer den Wald nur noch als grünes Schutzobjekt betrachtet, gefährdet die Grundlage seiner Bewirtschaftung. Ausgerechnet CDU-Ministerin Silke Gorißen macht mit diesem Gesetz grüne Politik. Die Fortwirtschaft kommt dabei unter die Räder.
Statt Waldeigentümern und Forstbetrieben den Rücken zu stärken, gibt es von CDU und Grünen neue Berichtspflichten, Anzeigeverfahren und bürokratische Hürden. Einen klimaresilienten Wald schafft man aber nicht, indem man aus den Bäumen neue Aktenordner herstellt, die mit überflüssigen Dokumentationen gefüllt werden. Im Gegenteil brauchen wir in unseren Wäldern Investitionen, Planungssicherheit und unternehmerische Freiheit. Naturschutz mit Augenmaß und eine starke Forstwirtschaft gehen Hand in Hand. Ein Wald, der auch wirtschaftlich genutzt werden kann, ermöglicht dauerhaft Investitionen in Waldumbau und Klimaanpassung. Denn wer einen Wald dauerhaft wirtschaftlich nutzen will, hat ein ureigenes Interesse daran, diesen Wald zu erhalten und klimaresilient aufzustellen.“
Ansprechpartner
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Dietmar Brockes
Sprecher für Wirtschaft, Industrie, Klimaschutz und Energie sowie Bergbausicherheit Sprecher für Umwelt, Natur- und Verbraucherschutz, Landwirtschaft, Forsten und ländliche Räume -
Nils Natho
Referent für Presse und Medien Pressesprecher