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Yvonne Gebauer

Schwarz-Grün stimmt „KI-ta“ weg – und klammert im KiBiz-Entwurf die Zukunft aus

Im Familienausschuss haben CDU und Grüne am heutigen Donnerstag den FDP-AntragFörmlicher Vorschlag, zu dem der Landtag einen Beschluss fassen soll. Jedes Mitglied des Landtags, jede Fraktion und jede Gruppe darf Anträge stellen; sie sind schriftlich einzubringen.Zum Glossareintrag „Die KI-ta für Nordrhein-Westfalen“ abgelehnt.

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„Alle reden über Künstliche Intelligenz, aber Kita-Fachkräfte sollen davon nicht profitieren. Mehr als die Hälfte der unter 45-Jährigen in Nordrhein-Westfalen nutzt privat KI-Tools, gleichzeitig verweigern CDU und Grüne KI als zeitgemäße, praxistaugliche Entlastung für unsere Fachkräfte. Dabei zeigte schon die Expertenanhörung, wie groß der Druck in den Kitas ist: Fachkräftemangel, eingeschränkte Öffnungszeiten, Überlastung durch Dokumentation und Herausforderungen bei der Elternkommunikation.

KI soll und wird keine Erzieherinnen ersetzen, sondern ihnen Zeit zurückgeben – für weniger Bürokratie, bessere Organisation und mehr Raum für pädagogische Arbeit. Dass gleichzeitig eine KiBizAbkürzung für Kinderbildungsgesetz. Es regelt die Kindertagesbetreuung in Nordrhein-Westfalen; die reformierte Fassung gilt seit dem 1. August 2026. Die FDP-Landtagsfraktion kritisiert die Reform und fordert unter anderem verlässliche Finanzierung, Qualitäts- und Stabilitätskomponenten, eine Fachkräfte- und Sprachoffensive sowie digitale Entlastung.Zum Glossareintrag-Novelle auf dem Tisch liegt, in der Künstliche Intelligenz nicht einmal vorkommt, zeigt wieder einmal, wie realitätsfern diese Landesregierung agiert.

Was außerdem irritiert: Ministerpräsident Hendrik Wüst kündigte nach der scharfen Kritik an der KiBiz-Reform an, die Novelle nach der Verbändeanhörung auszuwerten und offen nachzusteuern. Gleichzeitig wird aber bereits kommuniziert, der Entwurf solle schon am 27. Januar 2026 im Kabinett beschlossen werden – das riecht nach Eile statt Ehrlichkeit. So werden Kitas definitiv nicht zukunftsfest.“

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Das Thema „Kita und frühkindliche Bildung“ ist Teil unseres Schwerpunkts „Kluge Kinder“. Der Schwerpunkt bündelt alle politischen Themen, die bessere Bildung, faire Aufstiegschancen und starke Bildungswege ermöglichen.

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