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Dirk Wedel

Das ist unverantwortlich! Landesregierung hortet Milliarden und plant gleichzeitig neue Schulden

Die Antwort auf eine Große AnfrageUmfangreiche schriftliche Anfrage einer Fraktion oder von sieben Abgeordneten an die Landesregierung. Die Regierung soll innerhalb eines Vierteljahres schriftlich antworten; eine Plenardebatte findet nur statt, wenn eine Fraktion oder ein Viertel der Abgeordneten sie beantragt.Zum Glossareintrag der FDP-Landtagsfraktion NRW hat jetzt offenbart, dass die Landesregierung über die im Haushalt 2025 bereits eingeplanten 2,6 Milliarden Euro derzeit noch über rund 2 Milliarden Euro verfügt, die in sogenannten „Selbstbewirtschaftungsmitteln“ geparkt sind und in den Haushalt zurückgeführt werden könnten. Trotz dieser erheblichen Reserven planen CDU und Grüne, neue Schulden aufzunehmen, um den Nachtragshaushalt 2024 und den LandeshaushaltGesetzlich beschlossener Finanzplan des Landes für ein Haushaltsjahr. Er legt die erwarteten Einnahmen, die zulässigen Ausgaben und die Kreditermächtigungen fest; über das Haushaltsgesetz entscheidet der Landtag.Zum Glossareintrag 2025 zu finanzieren. Dirk Wedel, Sprecher für Haushaltskontrolle der FDP-Fraktion, zeigt sich gegenüber der Rheinischen Post entsetzt über das irritierende Finanzgebaren der Schwarz-GrünBezeichnung für die seit 2022 von CDU und Bündnis 90/Die Grünen getragene Landesregierung in Nordrhein-Westfalen.Zum Glossareintrag: „Es ist schlichtweg unverantwortlich, wenn eine Regierung mehrere Milliarden Euro an liquiden Mitteln auf der hohen Kante liegen hat und gleichzeitig die Bürgerinnen und Bürger mit neuen Schulden belastet! Diese Finanzmittel müssen umgehend in den Haushalt zurückgeführt werden, um eine neue Schuldenaufnahme zu vermeiden und den Haushalt zu stabilisieren.“

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Die FDP-Fraktion kritisiert, dass die Landesregierung mit dieser Praxis nicht nur finanzpolitische Grundsätze missachtet, sondern auch das Vertrauen der Bürgerinnen und Bürger in eine solide Haushaltsführung untergräbt. Nur auf die Große Anfrage der FDP-Landtagsfraktion NRW hin habe NRW-Finanzminister Dr. Marcus Optendrenk (CDU) die notwendige Transparenz geschaffen. „Unkontrollierte Haushaltsmittel sind ein dunkler Fleck in unserem demokratischen System. Der von uns offengelegte Schattenhaushalt von Schwarz-Grün über insgesamt mehr als sechs Milliarden Euro hätte unter anderem auch schon den schuldenfinanzierten Ukraine-Fonds im Jahr 2023 auskömmlich finanzieren können“, beanstandet Wedel. Auch der Nachtragshaushalt 2024 könne ohne neue Schulden auskommen.

Um Löcher im strukturell unausgeglichenen Haushalt zu stopfen, wurden in diesem Jahr bereits zirka 860 Millionen Euro an Selbstbewirtschaftungsmitteln in den regulären Landeshaushalt zurückgeführt. Statt also auch jetzt wieder neue Kredite – und somit neue Schulden – aufzunehmen, sollte die Landesregierung ihren Schattenhaushalt komplett auflösen. „Bis dahin ist auch eine Schuldenaufnahme obsolet. Es ist Zeit für eine verantwortungsvolle und nachhaltige Haushaltspolitik in Nordrhein-Westfalen“, fordert Wedel eindringlich. Ziel von CDU und Grünen sei es, sich irgendwie über die Legislaturperiode / WahlperiodeZeitraum, für den der Landtag gewählt ist. In Nordrhein-Westfalen dauert die Wahlperiode fünf Jahre und beginnt mit dem ersten Zusammentritt des neu gewählten Landtags.Zum Glossareintrag zu retten, ohne das strukturelle Defizit des Landeshaushalts durch Einsparungen anzugehen. Daher ignoriere die Landesregierung auch bewusst die Forderung des LandesrechnungshofUnabhängige Finanzkontrolle des Landes. Der Landesrechnungshof prüft die Rechnung sowie die Ordnungsmäßigkeit und Wirtschaftlichkeit der gesamten Haushalts- und Wirtschaftsführung des Landes, berät und berichtet.Zum Glossareintrag, sofort mit den restlichen Mitteln der Sondervermögen „Corona“ und „Krisenbewältigung“ von insgesamt rund 2,4 Milliarden Euro dafür aufgenommene Notlagenkredite zurückzuführen.

Die Freien Demokraten werden sich weiterhin dafür einsetzen, dass die finanziellen Mittel des Landes effizient und verantwortungsvoll eingesetzt werden, um die Schuldenlast für zukünftige Generationen zu minimieren und die wirtschaftliche Stabilität Nordrhein-Westfalens zu sichern.

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