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Thema Förderdschungel

Nordrhein-Westfalen hat so viele Förderprogramme, dass kaum noch jemand durchblickt. Allein ihre Verwaltung bindet erhebliche Finanz- und Personalressourcen. Diese Kapazitäten fehlen für Genehmigungen und Investitionen. Die FDP-Landtagsfraktion NRW will Licht ins Förderdickicht bringen: kleinteilige Programme beenden, Antragsbürokratie minimieren.

FAQ

FAQ

Die Vielzahl an Förderprogrammen von Land, Bund, EU und Kommunen ist so unübersichtlich geworden, dass kaum noch jemand durchblickt. Unbestritten gibt es Förderprogramme, die Nutzen stiften. Insbesondere Programme mit hohem Bürokratie- und Abstimmungsaufwand zwischen staatlichen Ebenen gehören jedoch abgeschafft.

Für die Kommunen: pauschale Zuweisungen statt Antragslotterie. Wenn das Land die Zuweisungen an Gemeinden und Gemeindeverbände pauschal erhöht, entscheiden die Städte selbst, was vor Ort gebraucht wird, ohne monatelange Bewilligungsverfahren. Für Betriebe gilt: Bürokratische und steuerliche Entlastung wirkt besser als immer neue Programme.

Wir fordern eine zentrale digitale Plattform, auf der Informationen zu allen Förderprogrammen des Bundes, des Landes und der Kommunen übersichtlich zu finden und zu administrieren sind. Ergänzend soll ein Förder-Monitoring Zweck, Ziele und Treffsicherheit der Programme fortlaufend kritisch überprüfen, um die effiziente Verwendung öffentlicher Mittel zu gewährleisten.

Kleinteilige Förderprogramme mit schlechter Kosten-Nutzen-Relation sowie Förderkleinstbeträge unterhalb von Bagatellgrenzen. Hier steht der Aufwand für Antrag, Prüfung und Verwendungsnachweis in keinem Verhältnis zum Nutzen für die Steuerzahlerinnen und Steuerzahler. Insbesondere die Förderprogramme für die Kommunen muss die Landesregierung kritisch überprüfen und durch pauschale Zuweisungen ersetzen.

Inhalte

Unsere Inhalte zum Thema Förderdschungel

Marcel Hafke, Parlamentarischer Geschäftsführer der FDP-Landtagsfraktion

Nach FDP-Forderung Landesregierung führt „Familienzeit NRW“ mit höherer Fördersumme fort

Einmal völlig unbeschwert die gemeinsame Zeit zu genießen, und sich dadurch vom alltäglichen Stress erholen zu können, ist für Familien besonders wichtig

Angela Freimuth

Neuen Wohnraum schaffen Baukosten-Moratorium einführen, Bauanträge digitalisieren und mehr Bauland ausweisen

Für mehr bezahlbaren Wohnraum in NRW muss aus Sicht der FDP-Landtagsfraktion vor allem mehr gebaut werden. Die Anzahl neuer und öffentlich geförderter Mietwohnungen ist laut Ministerin Scharrenbach um rund 24 Prozent im …

Dietmar Brockes

Schwarz-grüne Energiepolitik verliert sich im „Klein-Klein“ FDP fordert mehr Tempo beim Ausbau erneuerbarer Energien

Die FDP-Landtagsfraktion fordert mehr Tempo beim Ausbau von erneuerbaren Energien. Ministerin Ina Scharrenbach hat heute die Pläne der Schwarz-GrünBezeichnung für die seit 2022 von CDU und Bündnis 90/Die Grünen getragene Landesregierung in Nordrhein-Westfalen.Zum Glossareintrag vorgestellt. „Wir brauchen mehr Mut beim Ausbau der erneuerbaren Energien“, sagt Dietmar …

Dietmar Brockes

„Verfahren grundlegend beschleunigen, nicht nur an Abständen und Vorgaben herumdoktern“

Zu den heutigen Absichtserklärungen von CDU und Grünen zum Ausbau von Windkraft, erklärt Dietmar Brockes, wirtschaftspolitischer Sprecher der FDP-Landtagsfraktion NRW:

Dirk Wedel

Bürgerinnen und Bürger entlasten Abwassergebühren müssen sinken

Die schwarz-grüne Landesregierung hat eine weitere Chance verstreichen lassen, die Bürgerinnen und Bürger zu entlasten. Im Frühjahr hat das Oberverwaltungsgericht Münster noch klargestellt: Viele Städte und Gemeinden haben jahrelang zu hohe Abwassergebühren …

Archivfoto - F. v. l. n. r.: Henning Höne, Thomas Kutschaty

Weiteres Gutachten belegt Ergänzungsvorlage zum Haushaltsentwurf 2023 verfassungswidrig

Im Zuge der parlamentarischen Beratungen über den GesetzentwurfAusformulierter Vorschlag für ein neues Gesetz oder die Änderung eines bestehenden Gesetzes. Gesetzentwürfe aus der Mitte des Landtags müssen von mindestens sieben Abgeordneten unterzeichnet sein und werden grundsätzlich in zwei, in bestimmten Fällen in drei Lesungen beraten.Zum Glossareintrag sowie die ursprünglich geplante Ergänzungsvorlage der schwarz-grünen Landesregierung für das Haushaltsjahr 2023 haben SPD und FDP eine externe Stellungnahme in Auftrag gegeben, um offene …

land

Die liberale Plenarwoche vom 7. bis 9. Dezember

In der kommenden PlenarwocheWoche, in der nach dem Sitzungskalender Plenarsitzungen des Landtags stattfinden. An den Plenartagen beraten und entscheiden die Abgeordneten öffentlich über die angesetzten Tagesordnungspunkte.Zum Glossareintrag berät der Landtag NRW in erster LesungBeratungsstufe eines Gesetzentwurfs im Plenum. In der ersten Lesung werden Entwurf und Grundsätze beraten, in der zweiten die Einzelheiten; bei Verfassungsänderungen, Haushalts- und Gemeindefinanzierungsgesetzen sowie in weiteren geregelten Fällen gibt es eine dritte Lesung.Zum Glossareintrag über den Entwurf der Landesregierung zum Zweiten Nachtragshaushaltsgesetz 2022. In der Aussprache wird Henning Höne, Vorsitzender der FDP-Landtagsfraktion, sprechen.

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Mehr zum Schwerpunkt: Minus fetter Staat

Das Thema „Förderdschungel“ ist Teil unseres Schwerpunkts „Minus fetter Staat“. Der Schwerpunkt bündelt alle politischen Themen, die Bürokratie abbauen, Steuern senken, Verwaltung modernisieren und Kommunen finanziell handlungsfähig machen.

„Minus fetter Staat“ ist einer von fünf Schwerpunkten, mit denen die FDP-Fraktion NRW das Comeback des Landes gestalten will.

Schwerpunkt

Minus fetter Staat

Ein Staat muss stark sein, wo er gebraucht wird – und schlank bleiben, wo er Freiheit, Fortschritt und Möglichkeiten von Menschen, Unternehmen und Kommunen blockiert.

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