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Thema Förderdschungel

Nordrhein-Westfalen hat so viele Förderprogramme, dass kaum noch jemand durchblickt. Allein ihre Verwaltung bindet erhebliche Finanz- und Personalressourcen. Diese Kapazitäten fehlen für Genehmigungen und Investitionen. Die FDP-Landtagsfraktion NRW will Licht ins Förderdickicht bringen: kleinteilige Programme beenden, Antragsbürokratie minimieren.

FAQ

FAQ

Die Vielzahl an Förderprogrammen von Land, Bund, EU und Kommunen ist so unübersichtlich geworden, dass kaum noch jemand durchblickt. Unbestritten gibt es Förderprogramme, die Nutzen stiften. Insbesondere Programme mit hohem Bürokratie- und Abstimmungsaufwand zwischen staatlichen Ebenen gehören jedoch abgeschafft.

Für die Kommunen: pauschale Zuweisungen statt Antragslotterie. Wenn das Land die Zuweisungen an Gemeinden und Gemeindeverbände pauschal erhöht, entscheiden die Städte selbst, was vor Ort gebraucht wird, ohne monatelange Bewilligungsverfahren. Für Betriebe gilt: Bürokratische und steuerliche Entlastung wirkt besser als immer neue Programme.

Wir fordern eine zentrale digitale Plattform, auf der Informationen zu allen Förderprogrammen des Bundes, des Landes und der Kommunen übersichtlich zu finden und zu administrieren sind. Ergänzend soll ein Förder-Monitoring Zweck, Ziele und Treffsicherheit der Programme fortlaufend kritisch überprüfen, um die effiziente Verwendung öffentlicher Mittel zu gewährleisten.

Kleinteilige Förderprogramme mit schlechter Kosten-Nutzen-Relation sowie Förderkleinstbeträge unterhalb von Bagatellgrenzen. Hier steht der Aufwand für Antrag, Prüfung und Verwendungsnachweis in keinem Verhältnis zum Nutzen für die Steuerzahlerinnen und Steuerzahler. Insbesondere die Förderprogramme für die Kommunen muss die Landesregierung kritisch überprüfen und durch pauschale Zuweisungen ersetzen.

Inhalte

Unsere Inhalte zum Thema Förderdschungel

Susanne Schneider

Junge Menschen stärken statt Warteschleifen verwalten Nordrhein-Westfalen benötigt eine modernisierte und ganzheitliche Berufsorientierung

Dirk Wedel

Kommunen brauchen endlich eine auskömmliche Finanzausstattung

Die heute vorgelegten Zahlen des Aktionsbündnisses „Für die Würde unserer Städte“ sind aus Sicht der FDP-Landtagsfraktion NRW ein alarmierendes Signal. Mehrere nordrhein-westfälische Kommunen haben sich in dem Bündnis zusammengeschlossen und verweisen auf …

Ralf Witzel

Schwarz-Grün macht aus Infrastruktur-Milliarden eine Farce

Sachverständige beraten im Landtag heute über die von CDU und Grünen geplante Änderung des NRW-Infrastrukturgesetzes, die eine Aufweichung der Anforderungen für die Mittelverausgabung vorsieht. Fraglich ist, wie Mittel aus dem „Sondervermögen Infrastruktur“ …

Dietmar Brockes

Innovation fördern statt ausbremsen Schwarz-Grün stoppt Gründungsstipendium

Wie aus der Antwort auf eine Anfrage der FDP-Landtagsfraktion NRW hervorgeht, hat die Schwarz-GrünBezeichnung für die seit 2022 von CDU und Bündnis 90/Die Grünen getragene Landesregierung in Nordrhein-Westfalen.Zum Glossareintrag die Gewährung von Gründungsstipendien für ein halbes Jahr ausgesetzt. Das Gründungsstipendium ist ein Erfolgsmodell liberaler Wirtschaftspolitik, das …

Dirk Wedel

Minus fetter Staat FDP bringt Gesetzentwurf für strukturellen Bürokratieabbau ein

Die FDP-Landtagsfraktion NRW bringt am heutigen Mittwoch einen GesetzentwurfAusformulierter Vorschlag für ein neues Gesetz oder die Änderung eines bestehenden Gesetzes. Gesetzentwürfe aus der Mitte des Landtags müssen von mindestens sieben Abgeordneten unterzeichnet sein und werden grundsätzlich in zwei, in bestimmten Fällen in drei Lesungen beraten.Zum Glossareintrag zum Bürokratieabbau durch Errichtung eines nordrhein-westfälischen Normenkontrollrats und durch Stärkung der Clearingstelle Mittelstand (Drs. 18/18000) in den Landtag ein. Der unabhängige Normenkontrollrat – …

Dietmar Brockes FDP-Landtagsfraktion NRW

Gesetz zum Bürokratieabbau durch Errichtung eines nordrhein-westfälischen Normenkontrollrats und durch Stärkung der Clearingstelle Mittelstand

Dietmar Brockes

Mini-Wachstum ist kein Aufschwung NRW-Wirtschaft braucht Strukturreformen statt Schuldenprogramme

Das RWI – Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung prognostiziert für Nordrhein-Westfalen 2026 ein Wachstum von 0,9 Prozent und senkt damit seine Prognose wiederholt ab. Damit bleibt Nordrhein-Westfalen weiter unter dem Bundesschnitt.

Dietmar Brockes

Weniger Förderprogramme, mehr Wirkung

Auf der „EFRE-JTF-Konferenz 2026“ in Essen hat Wirtschaftsministerin Mona Neubaur heute eine positive Bilanz der europäischen Strukturförderung in Nordrhein-Westfalen gezogen und mehr als 3.100 geförderte Projekte seit 2021 hervorgehoben.

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Mehr zum Schwerpunkt: Minus fetter Staat

Das Thema „Förderdschungel“ ist Teil unseres Schwerpunkts „Minus fetter Staat“. Der Schwerpunkt bündelt alle politischen Themen, die Bürokratie abbauen, Steuern senken, Verwaltung modernisieren und Kommunen finanziell handlungsfähig machen.

„Minus fetter Staat“ ist einer von fünf Schwerpunkten, mit denen die FDP-Fraktion NRW das Comeback des Landes gestalten will.

Schwerpunkt

Minus fetter Staat

Ein Staat muss stark sein, wo er gebraucht wird – und schlank bleiben, wo er Freiheit, Fortschritt und Möglichkeiten von Menschen, Unternehmen und Kommunen blockiert.

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