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Thema Versorgungssicherheit und Kohleausstieg

Nordrhein-Westfalen ist eines der wichtigsten Energieländer Deutschlands. Die schwarz-grüne Landesregierung hat den Ausstieg aus der Braunkohleverstromung auf 2030 vorgezogen, ohne die energiepolitischen Voraussetzungen dafür zu schaffen: Betriebsbereite Ersatzkraftwerke fehlen, verlässliche Rahmenbedingungen ebenso. Die FDP-Landtagsfraktion NRW steht für ein Energiesystem, in dem Versorgungssicherheit, Bezahlbarkeit und Umweltverträglichkeit zusammenkommen – mit Marktwirtschaft und Technologieoffenheit statt ideologischer Symbolpolitik.

FAQ

FAQ

Nein. Wir bekennen uns zu den Klimazielen des Pariser Abkommens. Ein politisch gesetztes Ausstiegsdatum, für das die Voraussetzungen nicht geschaffen wurden, hilft jedoch nicht. Wer Kraftwerke abschaltet, muss vorher sagen können, was sie ersetzt. Ökologische Ziele erreicht man aus unserer Sicht besser und günstiger durch Innovation und Wettbewerb im Rahmen des europäischen Emissions-Zertifikatehandels als durch Planwirtschaft und Bürokratie.

Weder die erforderlichen rechtlichen Grundlagen noch die notwendigen Investitionen in moderne Gaskraftwerke liegen vor. Die eigentlich gesetzlich zum 15. August 2026 vorgeschriebene Überprüfung des Braunkohleausstiegs durch das Bundeswirtschaftsministerium wurde rechtswidrig verschoben. Auf Grundlage der heutigen Erkenntnisse kann die Versorgungssicherheit für 2030 offensichtlich noch nicht verlässlich garantiert werden. Damit ist der Ausstiegstermin 2030 nicht realistisch.

Erstens Ehrlichkeit: Die Landesregierung muss einräumen, dass der vorgezogene Ausstieg 2030 nicht zu halten ist, und offenlegen, warum die Entscheidung trotz fehlender Voraussetzungen getroffen wurde. Zweitens Investitionssicherheit und verlässliche Rahmenbedingungen für steuerbare Ersatzkapazitäten. Drittens einen technologieoffenen Kurs, der jede Option für Versorgungssicherheit und bezahlbare Energie ernsthaft prüft.

An den energieintensiven Branchen hängen in Nordrhein-Westfalen komplette industrielle Wertschöpfungsketten und unzählige Arbeitsplätze. Wer hohe Energiepreise, Bürokratie und unsichere Versorgung kombiniert, treibt Betriebe in den Ruin. Schlechte Standortpolitik lässt sich nicht mit Steuermilliarden reparieren. Deshalb setzen wir auf tragfähige Rahmenbedingungen statt auf immer neue Subventionen.

Wir sind technologieoffen. Dazu gehören der Ausbau von Speichern und der Wasserstoffinfrastruktur, die Nutzung von Biogas, die Speicherung von Kohlendioxid im Untergrund und die ergebnisoffene Prüfung heimischer Gasvorkommen. Langfristig wollen wir Nordrhein-Westfalen zum zentralen Standort für die Kernfusion entwickeln. Entscheidend ist: Was Versorgungssicherheit schafft und bezahlbar ist, darf nicht aus ideologischen Gründen ausgeschlossen werden.

Inhalte

Unsere Inhalte zum Thema Versorgungssicherheit und Kohleausstieg

Dietmar Brockes FDP-Landtagsfraktion NRW

Energieversorgung in Nordrhein-Westfalen krisenfest diversifizieren und Denkverbote überwinden

Dietmar Brockes

Fusionskraftwerk muss nach NRW Landesregierung darf Zukunftschance nicht verspielen

Im Landtag wurden heute Sachverständige zum FDP-AntragFörmlicher Vorschlag, zu dem der Landtag einen Beschluss fassen soll. Jedes Mitglied des Landtags, jede Fraktion und jede Gruppe darf Anträge stellen; sie sind schriftlich einzubringen.Zum Glossareintrag „Das erste Fusionskraftwerk soll in Nordrhein-Westfalen stehen“ (Drucksache (DS)Amtliches Parlamentsdokument, etwa ein Gesetzentwurf, Antrag, eine Anfrage oder ein Ausschussbericht. Drucksachen werden verteilt, nummeriert und im Dokumentenarchiv des Landtags veröffentlicht.Zum Glossareintrag 18/16206) angehört. Die Stellungnahmen unterstreichen die starken Standortvorteile für die Fusionsforschung in NRW und die Forderung der …

Dietmar Brockes

Reservekraftwerke an den Markt bringen Sofort günstige Strompreise statt teurer Ideologie

In ihrem Antrag „Kurzfristig günstigere Strompreise für die gesamte Wirtschaft und Gesellschaft – Eine kosteneffizientere Alternative zum Industriestrompreis“ (Drs. 18/17464) fordert die FDP-Landtagsfraktion NRW den Einsatz von Reservekraftwerken zur kurzfristigen Senkung der …

Dietmar Brockes FDP-Landtagsfraktion NRW

Eine kosteneffizientere Alternative zum Industriestrompreis Kurzfristig günstigere Strompreise für die gesamte Wirtschaft und Gesellschaft

Henning Höne, Fraktionsvorsitzender der FDP im Landtag NRW

Schwarz-grüne Wirtschaftspolitik zerstört Wohlstand und Zukunftschancen

Die FDP-Landtagsfraktion NRW fordert in einem neuen Antrag einen kompromisslosen wirtschaftspolitischen Neustart für Nordrhein-Westfalen. Für die Freien Demokraten ist klar: Mit dem schwarz-grünen Kurs droht Nordrhein-Westfalen die Deindustrialisierung – das hat nicht …

Dietmar Brockes

Neuer FDP-Antrag Deutschlands erstes Fusionskraftwerk gehört nach Nordrhein-Westfalen

Die FDP-Landtagsfraktion NRW fordert in einem neuen Antrag (Drs. 18/16206), dass Nordrhein-Westfalen endlich die Initiative ergreift, zum führenden Standort für Fusionsenergie in Deutschland zu werden. Während Länder wie Bayern, Hessen und Sachsen …

Dietmar Brockes

Energiewende konsequent auf Marktwirtschaft und Versorgungssicherheit ausrichten

Die FDP-Landtagsfraktion NRW fordert eine grundlegende Kurskorrektur in der Energiepolitik. Statt staatlicher Planwirtschaft und kostspieliger Subventionen fordern die Freien Demokraten in einem umfassenden Antrag (Drs. 18/15911) unter anderem einen Kapazitätsmarkt für Strom, …

Dietmar Brockes FDP-Landtagsfraktion NRW

Die Energiewende braucht eine Kurskorrektur Jetzt zu Marktwirtschaft und Kosteneffizienz zurückkehren!

Dietmar Brockes

Lippenbekenntnisse helfen nicht weiter Landesregierung muss endlich handeln

Die geplante Neuordnung von Thyssenkrupp durch Konzernchef Miguel López sorgt für tiefgreifende Verunsicherung bei Beschäftigten und Industrieakteuren in Nordrhein-Westfalen. Während zentrale Unternehmensbereiche aufgeteilt werden sollen, bleibt die Schwarz-GrünBezeichnung für die seit 2022 von CDU und Bündnis 90/Die Grünen getragene Landesregierung in Nordrhein-Westfalen.Zum Glossareintrag untätig. In der …

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Mehr zum Schwerpunkt: Starke Wirtschaft

Das Thema „Versorgungssicherheit und Kohleausstieg“ ist Teil unseres Schwerpunkts „Starke Wirtschaft“. „Starke Wirtschaft“ ist das Ergebnis der Comeback-Formel: Kluge Kinder, Smarte Integration und die Umarmung der Zukunft schaffen gemeinsam mit einem Minus beim fetten Staat die Grundlage für wirtschaftlichen Erfolg, Wohlstand und das Aufstiegsversprechen.

„Starke Wirtschaft“ ist einer von fünf Schwerpunkten, mit denen die FDP-Fraktion NRW das Comeback des Landes gestalten will.

Schwerpunkt

Starke Wirtschaft

Wer Zukunft finanzieren will, braucht Wachstum: starke Unternehmen, faire Steuern, Investitionen und Leistungsgerechtigkeit.

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