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Thema Schuldenbremse

Die Schuldenbremse schützt heutige wie künftige Generationen vor einer immer höheren Zinslast. Trotzdem wird sie mit immer neuen Ausnahmen und Sondervermögen ausgehöhlt. Die FDP-Landtagsfraktion NRW hält jedes weitere Aufweichen für einen großen Fehler zu Lasten kommender Generationen. Jede staatliche Ausgabe gehört auf den Prüfstand, ob sie treffsicher und verhältnismäßig ist.

FAQ

FAQ

Die Schuldenbremse ist eine Regel im Grundgesetz, die die Neuverschuldung von Bund und Ländern begrenzt. Für die Länder gilt dabei grundsätzlich ein Verbot der strukturellen Nettoneuverschuldung. Sie zwingt die Politik, Prioritäten zu setzen, statt Ausgaben immer weiter in die Zukunft zu verschieben.

Weil sie wirksam vor Inflation schützt und kommende Generationen entlastet. Die Schulden, die wir bereits haben, drohen ohnehin immer teurer zu werden. Schon die Debatte über weitere Ausnahmen lässt das Risiko deutlich höherer Zinsen und einer schlechteren Bonität Deutschlands steigen.

Für das Nachholen der Versäumnisse bei Rüstung und Verteidigung können Ausnahmen gerechtfertigt sein. Wenn hingegen jedes Fachministerium erklärt, sein Bereich sei besonders wichtig und müsse deshalb ausgenommen werden, wird das Prinzip ad absurdum geführt. Die Schuldenbremse ist inzwischen löchrig wie ein Schweizer Käse. Sie muss wieder wirksam werden, nicht weiter durchlöchert.

Priorisieren statt draufsatteln. Wir wollen keine Verschiebebahnhöfe, bei denen Mittel aus Sondervermögen reguläre Haushaltsmittel ersetzen, statt zusätzliche Investitionen zu ermöglichen. Stattdessen muss jede Ausgabe des Landes auf ihre Treffsicherheit geprüft werden, von den eigenen entwicklungspolitischen Projekten bis zum Förderdschungel.

Indem der fette Staat bei sich selbst anfängt. Der Abbau von Bürokratie, das Beenden kleinteiliger Förderprogramme mit schlechtem Kosten-Nutzen-Verhältnis und die konsequente Digitalisierung der Verwaltung setzen erhebliche Mittel und Personal frei. Der fette Staat muss auf Diät geschickt werden.

Inhalte

Unsere Inhalte zum Thema Schuldenbremse

Ralf Witzel

Zu viel Improvisationstheater und zu wenig Mathematik im schwarz-grünen Haushalt

In der Generaldebatte zum LandeshaushaltGesetzlich beschlossener Finanzplan des Landes für ein Haushaltsjahr. Er legt die erwarteten Einnahmen, die zulässigen Ausgaben und die Kreditermächtigungen fest; über das Haushaltsgesetz entscheidet der Landtag.Zum Glossareintrag 2026 am heutigen Mittwoch ist der stellvertretende Vorsitzende und haushaltspolitische Sprecher der FDP-Landtagsfraktion NRW, Ralf Witzel, mit dem Schuldenkurs von Finanzminister Dr. Marcus Optendrenk und der schwarz-grünen …

Ralf Witzel, FDP-Abgeordneter im Landtag NRW

Schwarz-grüner Schuldenhaushalt ist ein Belastungspaket für kommende Generationen

Der Haushalts- und FinanzausschussFachausschuss des Landtags für Haushalt und Finanzen. Haushaltsvorlagen der Landesregierung dürfen erst zur Abstimmung gestellt werden, wenn ihre Beratung in diesem Ausschuss abgeschlossen ist.Zum Glossareintrag des Landtags hat am heutigen Donnerstag die Sachverständigenanhörung zum Haushaltsentwurf der NRW-Landesregierung für das Jahr 2026 durchgeführt.

FDP-Landeschef Henning Höne

Schwarz-Grün plant beim Sondervermögen große Wette auf die Zukunft

Die Schwarz-GrünBezeichnung für die seit 2022 von CDU und Bündnis 90/Die Grünen getragene Landesregierung in Nordrhein-Westfalen.Zum Glossareintrag hat am heutigen Dienstag ihr Investitionsprogramm zur Verwendung der an Nordrhein-Westfalen fallenden Mittel aus dem schuldenfinanzierten Infrastruktur-Sondervermögen des Bundes vorgestellt.

FDP-Landeschef Henning Höne

Sachgerechte Verteilung bei Sondervermögen entscheidend

In der Debatte um die Aufteilung der schuldenfinanzierten Mittel aus dem Sondervermögen Infrastruktur des Bundes zwischen Land und Kommunen in Nordrhein-Westfalen, macht die FDP-Landtagsfraktion NRW klar: Entscheidend ist, wofür das Geld eingesetzt …

Ralf Witzel, FDP-Abgeordneter im Landtag NRW

Schwarz-Grün lässt 370 Mio. Euro Investitionen liegen Investitionsbedarf darf nicht als Grund für Neuverschuldung vorgeschoben werden

Der Kassenabschluss der NRW-Landesregierung legt offen: 370 Millionen Euro an Investitionen wurden nicht getätigt – obwohl das Geld vorhanden ist.

Dirk Wedel

Milliardenballast für kommende Generationen Wedel (FDP) kritisiert schwarz-grüne Altschulden-Scheinlösung

Die FDP-Landtagsfraktion NRW kritisiert den GesetzentwurfAusformulierter Vorschlag für ein neues Gesetz oder die Änderung eines bestehenden Gesetzes. Gesetzentwürfe aus der Mitte des Landtags müssen von mindestens sieben Abgeordneten unterzeichnet sein und werden grundsätzlich in zwei, in bestimmten Fällen in drei Lesungen beraten.Zum Glossareintrag der Landesregierung zur sogenannten „Altschuldenentlastung“ scharf. Die schwarz-grüne Koalition legt ein Modell vor, das nur vordergründig entlastet, de facto aber weder nachhaltig noch generationengerecht ist. Statt …

Ralf Witzel

FDP fordert klare Spielregeln für Schuldengeld „Keine Tricksereien mit dem Infrastruktur-Topf!“

Schwarz-Grün soll Mittel aus dem Bundesschuldenpaket ausschließlich für echte Zukunftsinvestitionen einsetzen: Die FDP-Landtagsfraktion NRW warnt eindringlich vor einem Missbrauch des milliardenschweren Infrastruktur-Sondervermögens für konsumtive Ausgaben und fordert stattdessen echte Investitionen in Bildung, …

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Mehr zum Schwerpunkt: Minus fetter Staat

Das Thema „Schuldenbremse“ ist Teil unseres Schwerpunkts „Minus fetter Staat“. Der Schwerpunkt bündelt alle politischen Themen, die Bürokratie abbauen, Steuern senken, Verwaltung modernisieren und Kommunen finanziell handlungsfähig machen.

„Minus fetter Staat“ ist einer von fünf Schwerpunkten, mit denen die FDP-Fraktion NRW das Comeback des Landes gestalten will.

Schwerpunkt

Minus fetter Staat

Ein Staat muss stark sein, wo er gebraucht wird – und schlank bleiben, wo er Freiheit, Fortschritt und Möglichkeiten von Menschen, Unternehmen und Kommunen blockiert.

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