Müller-Rech (FDP): Schulausfall wegen Glättewarnung war überzogen

Die FDP-Landtagsfraktion NRW fordert nach der überzogenen Anordnung von Distanzunterricht durch die schwarz-grüne Landesregierung am vergangenen Montag Aufklärung und hat das Thema auf die Tagesordnung für die nächste Sitzung des Schulausschusses gesetzt.

FDP-Fraktionsvize Franziska Müller-Rech

FDP-Fraktionsvize Franziska Müller-Rech

Im Gespräch mit der Siegener Zeitung erklärte Franziska Müller-Rech, stellvertretende Vorsitzende der FDP-Landtagsfraktion NRW:

„Während Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer, so auch die Lehrkräfte, ihren Arbeitsweg selbstverständlich antreten mussten, mussten Schülerinnen und Schüler zuhause bleiben, auch wenn für ihren Schulweg keine Gefahr bestand. Wir Freie Demokraten fragen uns, ob es nicht auch mildere Mittel gegeben hätte, als gleich alle Schulen landesweit dicht zu machen.

Aus unserer Sicht hätte es auch der Verzicht auf eine grundsätzliche Präsenzpflicht getan. Dann hätten die Eltern mit einem Blick aus dem Fenster selbst entscheiden können, ob sie ihr Kind zur Schule schicken oder lieber nicht. Auch ein späterer Schulbeginn wäre möglich gewesen. Der Deutsche Wetterdienst hatte ja nur für morgens vor gefährlichem Glatteis gewarnt.“

Medienbericht